Hallenfußball – 21. Volksbank-Cup, Gruppe B: Burgherren souverän Erster / Auch Parsau weiter

Starke Visitenkarte vom FC Brome

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All die Anfeuerung half am Ende nicht: Hagen-Mahnburgs Fans mussten das knappe Aus ihrer Mannschaft mitansehen.

ib Wittingen. Punktuell dank des FC Brome hochklassig – in der Regel aber rassig: Die Gruppe B am gestrigen Freitagabend beim 21. Volksbank-Hallenmaster-Cup in Wittingen wartete als prägnantes Merkmal vor allem mit verbissenen bis teils übermotivierten Zweikämpfen auf.

Nur der Gruppensieger aus Brome und der Endrunden-Gastgeber MTV Beetzendorf standen über den rustikalen Dingen und buchten souverän ihr Ticket für die Top Zwölf. Als Dritter im Schlepptau qualifizierte sich der FC Parsau.

Zum Sinnbild für die intensive Gangart avancierte das richtungsweisende Duell um Platz drei zwischen dem SV Hagen-Mahnburg und SV Schwalbe Schwiesau. Satte vier Zeitstrafen hagelte es beim letztendlich klaren 4:1 für die Altmärker. Und die zwei Finger der Schiedsrichter Thorsten Swit (SV Groß Oesingen) und Michael Bahr (TSV Grußendorf) schnellten noch einige Male in die Höhe. Zum Vergleich: In der Gruppe A hatte nicht ein Spieler in die Abkühlzone gemusst.

Im Derby zwischen dem FC Brome (oben Riaan-Philipp Schmidt) und dem FC Parsau ging es auf dem Parkett heiß her.

Auch wenn in einer seiner Feld-Formationen zwei Akteure „nicht so mitgemacht haben, wie ich mir das vorstelle“, setzte Mark-Oliver Schmidt ein breites Grinsen auf. Denn die Bromer wussten mit gepflegten Parkett-Pässen zu gefallen. „Wir haben teils super gespielt“, unterstrich Schmidt. Und es gab eine versteckte Kampfansage für Sonntag: „Ich hatte das Gefühl, so hat es jeder gegen uns schwer.“ Wobei es auch einen Wermutstropfen gab: Daniel Müller, im Team nur Kevin de Bruyne gerufen, gab seinen Ausstand, weil er für ein dreiviertel Jahr nach Hawaii auswandert. „Er wird uns fußballerisch und menschlich fehlen. Ich hoffe, dass er hinterher in der Gegend studiert und zu uns zurückkommt.“

Ganz zufrieden konnte auch Parsau sein nach Start-Problemen. „Wir hatten die stärksten Gegner auch gleich zu Anfang“, betonte Trainer Sören Henke. Letztlich hätten die Germanen „ihre Pflicht erfüllt. Wir sind froh, weiter zu sein“. Zumal es ein „stimmungsvolles“ Turnier sei, wie er bei seiner Premiere bemerkte.

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