Fußball – Kreisliga: Kann Sprakensehl Brome bremsen?

SSV: Geschwächt und doch gefordert

Bringen sie den Tabellendritten FC Brome (vorne Marvin Keller) zu Fall? Sprakensehls Spieler hoffen auf wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Foto: Schüttenberg

Sprakensehl. Eine Liga in Abstiegsangst! Bis zu fünf Mannschaften müssen nach der Saison aus der Kreisliga – falls drei Gifhorner Teams aus der Bezirksliga absteigen – den Gang nach unten antreten.

Mitten im Überlebenskampf steckt weiterhin auch der SV Sprakensehl, der Sonntag (15 Uhr) vor einer schweren Aufgabe steht. Mit dem FC Brome stellt sich der Tabellendritte beim SSV vor.

„Von der Papierform müssten wir verlieren. Wir sind krasser Außenseiter“, sagt Sprakensehls Coach Andreas Hübenthal, der angesichts der beengten Tabellensituation aber weiß: „Wir müssen gewinnen, wir müssen punkten.“ Während die letzten Drei Wahrenholz II (16 Punkte), Parsau (14) und Rötgesbüttel (13) wohl schon chancenlos sind, hoffen alle Teams von Vorhop (33) bis Jembke (25) noch auf die Rettung.

Wie die Schwarz-Gelben (28 Zähler). Erschwerend kommt bei der Hübenthal-Riege aber dazu, dass Sprakensehl „personell auf dem Zahnfleisch geht.“ In Jembke zogen nur noch zwölf Spieler das SSV-Trikot über. Nicht nur deshalb will das Nordkreis-Nordlicht gegen Brome enger zusammenrücken.

„Der FCB hat schnelle Spieler. Wir werden nicht hoch verteidigen, um Konter zu vermeiden“, so Hübenthal, der vor den Burgherren großen Respekt hat. „Brome spielt super Fußball, hat einen Lauf. Wenn es so weitergeht, greifen sie auch noch Tabellenführer Gamsen an.“

Das hatte FCB-Coach Ralf Keller vor dem vergangenen Spieltag noch ausgeschlossen. Nun, mit nur noch sechs Punkten Rückstand auf den Tabellenführer, dürfen die Grün-Weißen wieder ein wenig träumen. Wobei Gamsen in den zwei kommenden Spielen die beiden Schlussleuchten vor der Brust hat und neuen Schwung sammeln dürfte. Im Fall der Fälle würde Brome aber gerne bereitstehen.

Nach der Verletzung von Knesebecks Simon-Miles Soika kommt es – nebenbei – zum Duell um die Torjägerkanone zwischen Denny Iwan (23 Treffer) und Michael März (20).

Von Matthias Jansen

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