Fußball – 2. Kreisklasse 1+2: Parsau-Spieler vom Hubschrauber abgeholt / Kellerkinder punkten

Sprunggelenkbruch: Dworaczek-Schock

Wieder einmal eine knappe Angelegenheit beim Spiel des blau-gelben FC Oerrel (rechts) gegen den Wesendorfer SC II. Beide trennten sich 2:2 remis. FotoS: KLIMBURG
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Wieder einmal eine knappe Angelegenheit beim Spiel des blau-gelben FC Oerrel (rechts) gegen den Wesendorfer SC II. Beide trennten sich 2:2 remis.
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Isenhagener Land – Es ist viel passiert auf den Plätzen der 2. Fußball-Kreisklasse. Unter anderem rang Wittingen/Suderwittingen II den Aufstiegsaspiranten SV Steinhorst 6:1 (1:1) nieder. Aber auch andere Abstiegskandidaten punkteten.

In Parsau musste FC-Spieler Pascal Dworaczek vom Hubschrauber abgeholt werden. Sein Team holte gegen HaMa einen Zähler.

VfL Knesebeck II – SV Langwedel 2:1 (2:0)

Eigentlich kein Spiel zum Weggucken: Knesebeck (blau) schlug den SV Langwedel 2:1. Foto:

Die VfL-Reserve machte einen guten Job, stand kompakt und setzte mit zwei Treffern in Halbzeit eins für entscheidende Nadelstiche. „Wir hatten die Schlüsselspieler André Liedtke und Mathias Köllner im Griff“, fügte VfL-Coach Andreas Buchwald hinzu. Zu Beginn von Halbzeit zwei verkürzte der SVL. Da Knesebeck II gute Chancen nicht nutzte („Unser Manko“) und zu allem Überfluss Daniel-Colin Müller vom Platz flog, wurde das Spiel zur Hängepartie. Am Ende standen für die Einhörner aber drei wichtige Punkte für den Ligaerhalt.

Tore: 1:0 Müller (23.), 2:0 Marcus (44.), 2:1 Köllner (47.).

Rote Karte: Knesebecks Müller (absichtliches Handspiel).

FC Germania Parsau II – SV HaMa 1:1 (1:1)

Der Sport stand ab der vierten Minute nur noch an zweiter Stelle. Parsau-Akteur Pascal Dworaczek war im Rasen hängen geblieben und brach sich das Sprunggelenk, musste vom Hubschrauber abgeholt werden. Vom Schock schien sich die FC-Reserve gut erholt zu haben und traf nach 19 Zeigerumdrehungen zum 1:0. Die Führung egalisierte Felix Schacke kurz darauf (27.). Im Laufe entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel. Treffer fielen aber nicht mehr. Mit dem Punkt war Germania-Spielercoach Marcel Krause zufrieden. Und auch Dworaczek verlor das Lachen nicht. „Bevor er los war, hat er geklärt, dass wir eine Kiste Bier kriegen“, erzählte Krause.

Tore: 1:0 Krause (19.), 1:1 Schacke (27.).

Hoitlinger SV – TSV Brechtorf 5:2 (3:0)

Spitzenreiter Hoitlingen vermöbelte Brechtorf nach allen Regeln der Kunst und spielte einen flotten Fußball. Besonders die erste Halbzeit war ansehnlich: Der HSV verteidigte gut, ließ rein gar nichts zu und schoss drei Tore. Im zweiten Abschnitt verkürzte der Gast mit einem Sonntagsschuss zwar auf 1:3, bekam allerdings noch zwei Buden um die Ohren. „Wir haben das in der Höhe verdient gewonnen“, fand Heimcoach Egidio Mileo.

Tore: 1:0 Nils Lange (Foulelfmeter/ 30.), 2:0 Puhlmann (31.), 3:0 Norman Lange (42.), 3:1 Mastrogiorgio (51.), 4:1 Hirsch (65.), 5:1 Knorr (83.), 5:2 Rusch (85.).

SV Eischott – MTV Gamsen III 3:1 (1:0)

„Es war ein gutes Spiel“, meinte SVE-Übungsleiter Jens Beyer nach dem Sieg über Gamsen III. Dass es das Duell Dritter gegen Vierter war, habe man gemerkt, so der Trainer. Eischott kam zu Gute, dass die Gäste in entscheidenden Szenen nicht das Momentum auf ihrer Seite hatten. Zwei Treffer in der Schlussphase besiegelten den Heimsieg und katapultierten Eischott auf den zweiten Tabellenrang, da Konkurrent Steinhorst patzte. Mit der Platzierung – immerhin ein Aufstiegsplatz – zeigt sich Beyer noch nicht zufrieden. „Ich will Erster werden, ganz klar. Das habe ich schon vor der Saison so gesagt, aber es muss vieles zusammenpassen“, unterstrich der Trainer.

Tore: 1:0 Bruchmann (29.), 1:1 Lahmer (53./ Foulelfmeter), 2:1 Bruchmann (78.), 3:1 Oertelt (89.).

FC Oerrel – Wesendorfer SC II 2:2 (1:1)

Es wurde ein enges Spiel erwartet und das war es letztlich auch. Dabei erwischte Oerrel den besseren Start, ging durch Henning Holdhaus in Front (10.). Die Gäste aber steckten nicht auf, glichen nach 27 Minuten aus. In Führung gingen sie gar nach 51 Minuten durch Cissé Karamoko. Holdhaus allerdings war es vorbehalten, den 2:2-Endstand kurz vor Toresschluss zu markieren.

Tore: 1:0 Holdhaus (10.), 1:1 Klassen (27.), 1:2 Karamoko (51.), 2:2 Holdhaus (80.).

SV Teutonia Tiddische – Groß Oesingen II 2:0 (1:0)

Tiddische hielt von Anfang an gut dagegen, hatte in der 25. Minute aber auch Glück, dass die Gäste per Elfmeter an Heim-Torwart Sebastian Oestreich scheiterten. Nach dem 1:0 durch Henrik Müller (34.) hatten die Gastgeber die Chance, die Führung auszubauen, was allerdings misslang. Die Gäste machten sich per Lattenknaller kurz vorm Pausentee bemerkbar. Für die Entscheidung sorgte Christian Fuchs mit einem satten Rechtsschuss in der Schlussphase. „Das war wichtig für uns, wir waren eine Einheit auf dem Platz“, berichtete ein zufriedener Teutonia-Trainer Thomas Kubis.

Tore: 1:0 Müller (34.), 2:0 Fuchs (84.).

SV Steinhorst – Wittingen/S. II 1:6 (1:1)

Gespickt mit vielen Spielern aus der Erstvertretung zerpflückte das Gästeteam die ambitionierten Steinhorster in seine Einzelteile. „Das sind alles Fußballer, die auch Fußball spielen können“, gestand SVS-Coach Frank Kalinowski, der selbst nur einen eingeschränkten Kader beisammen hatte. Als es zur Pause noch 1:1 stand, ahnte keiner, welches Unheil seinen Lauf nehmen würde. „Sie haben uns schön ausgespielt“, lobte Kalinowski den VfL.

Tore: 0:1 Greve (7.), 1:1 Pirch (42.), 1:2 Fetahu (68.), 1:3 Löwen (80.), 1:4 Emmermann (83.), 1:5 Greve (87.), 1:6 Löwen (90.).

2. Kreisklasse 2

SV Meinersen II – VfL Ummern II 4:2 (3:0)

Ummern II hielt beim Spitzenreiter gut mit. Umso erstaunlicher war es, dass die SVM-Reserve bereits nach 49 Minuten 4:0 führte. „Das war nicht verdient“, meinte VfL-Coach Jan Rüngeling. Immerhin erzielte seine Truppe zwei Treffer. Das 2:4 von Christopher Bartsch war dabei ein Sahnetor. Aus 35 Metern zog der Spieler ab und platzierte das Leder direkt unter den Querbalken. Rüngeling: „Da wäre mehr drin gewesen. Es war eine gute kämpferische Leistung von uns. Wir nehmen Kraft und Selbstvertrauen mit.“

Tore: 1:0, 2:0 Abdi (35., 41.), 3:0 Ceylan (44.), 4:0 Abdi (49.), 4:1 Schacht (52.), 4:2 Bartsch (55.).

VON ROUVEN PETER

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