Fußball – Bezirksliga: Abstieg der Schwarz-Gelben steht nach 2:3-Pleite gegen Didderse fest

Sprakensehl geht die Puste aus

Jetzt ist es amtlich: Der SV Sprakensehl (vorn Stefanos Bouglas) spielt in der kommenden Saison maximal in der Kreisliga. Der Abstieg ist durch das 2:3 gegen Didderse besiegelt. Foto: Felber

Sprakensehl. Das letzte Hallo der kurzen Sprakensehler Bezirksliga-Ära gehörte dem Vereinschef höchstpersönlich. Markus Bauck, Rechtsverteidiger und SV-Vorsitzender, erzielte den zweiten Treffer der Schwarz-Gelben gegen den SSV Didderse. Ein Tor, das nichts mehr nutzte.

Nach dem 2:3 (1:1) steht der Abstieg in die Kreisliga fest.

Die Trauer bei den Nordkreislern hielt sich allerdings in Grenzen. Zum einen, weil sich der Abgang nach zwei Jahren im Bezirk länger abgezeichnet hatte. Zum anderen, weil sich das letzte Sprakensehler Aufgebot gegen Didderse ordentlich verabschiedete. „Unter den Umständen war das ganz gut“, meinte Trainer Rouven Lütke, der zusammen mit seinem Co-Trainer Martin Janik alleine die Auswechselbank bevölkerte.

Didderse hingegen habe noch einmal alle Leute „ausgegraben“ und eine richtig gute Mannschaft auf den Platz gebracht. So war das Tor durch Joseph Glassmann (12.), der Didderses Trainer und Torwart-Notstopfen Nedeljko Subotic überwand, nicht mehr als eine Momentaufnahme.

Mit einem Foulelfmeter glichen die Gäste bis zur Pause aus und erwischten Sprakensehl direkt nach dem Seitenwechsel auf dem falschen Fuß. Nach einer eigenen Ecke wurden die Hausherren ausgekontert. Schön und erfolgreich. Ein 60-Meter-Diagonalpass landete bei Jonas Schmidt, der SV-Schlussmann Michael Schnaase aus 16 Metern überwand.

Sprakensehl machte danach auf, hatte aber kaum Chancen auf den Ausgleich. Im Gegenteil: Im Zweiminutentakt rollten Didderses Konter. Das 3:1 sei nur eine Frage der Zeit gewesen, erklärte Lütke. „Uns ist etwas die Puste ausgegangen“, so Sprakensehls Coach. So wie in der Saison. Daran änderte auch Baucks Tor nichts.

Von Matthias Jansen

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