Kantersieg im Spitzenspiel gegen Brome / SSV festigt Tabellenführung

Sprakensehl-Gala beim 7:1

Jubel in Schwarz-Gelb: Der SV Sprakensehl fertigte den FC Brome mit 7:1 ab. Fotos: Barrenscheen

Sprakensehl. Der SV Sprakensehl hat in der Kreisliga ein Machtwort gesprochen und die Tabellenführung ausgebaut. Die Spieler des FC Brome waren bei der 7:1-Gala lange Zeit nur als Statisten auf dem Platz.

Die Hausherren brauchten eine Viertelstunde, um so richtig auf Betriebstemperatur zu kommen. Bis dahin hielten die Bromer eigentlich gut mit, doch dann nahmen die Sprakensehler Maß. Alexander Simon, Wolf Ebeling und Vitali Sterz sorgten zur Halbzeit für ein beruhigendes 3:0-Polster. Simon hätte allerdings zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen, weil er dem Bromer Keeper Marcel Wiswedel im Rücken des Referees kurz nach Anpfiff einen Kopfstoß verpasst hatte. Wütende FC-Proteste brachten nichts ein.

Brome hatte nach dem Wiederanpfiff durch den Anschlusstreffer von Pierre Wodarsch nur kurz die Hand am Schalter, um diesen umzulegen, Vassili Lütke hatte nur eine Minute später mit einem 35-Meter-Hammer in den Winkel die passende Antwort parat. „Das war der endgültige Wendepunkt im Spiel“, resümierte ein zufriedener Rouven Lütke. Für seine Mannen hieß es nun endgültig „Feuer frei“! Waldemar Bier machte mit einem Doppelschlag das halbe Dutzend voll, ehe Sterz kurz vor dem Abpfiff den glänzenden Schlusspunkt setzte. Sein erster Schussversuch mit links klatschte gegen den Pfosten und sprang zurück ins Feld, im Nachschuss vollendete er mit rechts zum 7:1.

„Brome kam mit unserem Spiel nicht zurecht. Wir haben uns diesen Sieg auch in der Höhe verdient“, war Sprakensehls Trainer hochzufrieden und restlos aus dem Häuschen. „Wir hatten heute Friede, Freude, Eierkuchen bei uns, so kommt so ein Sieg zustande“, strahlte Lütke. Sprakensehl bleibt damit souveräner Tabellenführer.

Tore: 1:0 Simon (12.), 2:0 Ebeling (20.), 3:0 V. Sterz (31.), 3:1 Wodarsch (52.), 4:1 Lütke (53.), 5:1, 6:1 Bier (72., 74.), 7:1 V. Sterz (89.).

Von Kai Schüttenberg

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