Fußball – Bezirksliga: Wahrenholz gastiert beim Vierten SV GW Calberlah

Spitzenspiel-Marathon für den VfL

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Nächstes Topspiel: Der VfL Wahrenholz mit Christopher Hartmann (M.) reist am Sonntag als Spitzenreiter nach Calberlah. 

Wahrenholz – Von einem Spitzenspiel zum nächsten: Was sich auf den ersten Blick womöglich nervenaufreibend anhört, ist für den VfL Wahrenholz wohl eher positiver Stress.

Die Mannen von Trainer Thorsten Thielemann sind nach drei Spieltagen die einzige verlustpunktfreie Mannschaft der Fußball-Bezirksliga und thronen folgerichtig an der Tabellenspitze. Am Sonntagnachmittag gastiert der Primus beim Vierten des Klassements, dem SV GW Calberlah. Der Anstoß erfolgt um 15 Uhr.

„Nach drei Partien kann man zwar noch nicht viel sagen, doch wir hatten bereits Gegner, gegen die man auch sehen kann, wie weit oben man wirklich mitspielen kann“, ist der positive Start für Thielemann mittlerweile keine Überraschung mehr: „Natürlich hatte man mit Blick auf unsere gute und breit aufgestellte Mannschaft darauf gehofft, doch dass es so gut läuft, ist natürlich eine gute Sache.“ Natürlich würden die Schwarz-Gelben ihre weiße Weste auch gern in Calberlah wahren. Doch ein Spaziergang wird dies ganz gewiss nicht. Die Grün-Weißen sind ebenfalls noch ungeschlagen, gewannen zuletzt in Brome mit 1:0 und weisen sieben Zähler auf. „Das ist eine recht junge und heimstarke Truppe, der womöglich aber noch ein wenig die Konstanz fehlt. Dennoch wird es eine schwere Aufgabe für uns“, so der VfL-Coach, der sich auf die Partie freut.

Beim 1:0-Spitzenspielerfolg in der Vorwoche gegen die SV Gifhorn mussten Jan-Patrick Schön, Marcell Meyer und Simon-Miles Soika frühzeitig ausgewechselt werden. Das Trio wird auch im nächsten Spitzenspiel nicht dabei sein. „Das sind alles langwierige Sachen“, ist sich Thielemann sicher. Während sich Schön und Meyer am Oberschenkel verletzten, schleppt sich Soika mit einer schweren Knie-Prellung herum. Dazu fehlt natürlich auch noch der langzeitverletzte Keeper Justus Ganz. Für Thielemann allerdings kein Grund zur Besorgnis: „Wir haben einen breiten Kader. Da können sich nun andere Leute beweisen.“ Mindestens einen Punkt sollen sie am Sonntag entführen.

VON FLORIAN SCHULZ

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