Tischtennis – VfL Knesebeck: Schulze tritt mit Titel ab

Spartenleiter nimmt Hut und holt Krone

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Tobias Schulze (M.) setzte sich im Finale gegen Constantin Weykonath (l.) durch. André Kahle (r.) wurde Dritter. 

red/mth Knesebeck. Erst die Pflicht, dann das Vergnügen. Die Tischtennis-Sparte des VfL Knesebeck hielt kürzlich die Jahreshauptversammlung vor dem beliebten Vereinsturnier ab.

Nach zwölf Jahren trat Tobias Schulze die Spartenleitung an Klaus Fritzsch ab und sicherte sich im Anschluss zum siebten Mal die Vereinskrone. Auch Dennis Reichelt gab den Stafelstab weiter. Neuer 2. Vorsitzender ist nun Marian Bartels.

Sowohl bei der Spartenversammlung als auch beim darauffolgenden Turnier waren 16 Mitglieder anwesend. Neben den beiden Neuwahlen wurde André Kahle im Amt des Kassenwartes bestätigt. Wichtigste Themen der Zusammenkunft waren etwaige Investitionen und die Neuausrichtung der jeweiligen Mannschaften im Jahr 2017. In diesem Zuge wurde auch die Jugendarbeit thematisiert.

Nach der Sitzung ging es dann an die Platten. Im bekannten TT-Race-Modus fochten die 16 Spieler den Vereinsprimus aus. Nach sieben Spielen ergaben sich folgende Halbfinalpaarungen: Constantin Weykonath, der alle sieben Vorrundenspiele gewinnen konnte, traf auf André Kahle und Tobias Schulze bekam Dennis Reichelt vor die Kelle. Weykonath und Schulze setzten sich durch und schickten Kahle und Reichelt ins kleine Finale. In einem Krimi in fünf Akten war das Happy End André Kahle vorbehalten.

Constantin Weykonath wollte indes den makellosen Turniersieg landen. Da hatte der scheidende Abteilungsleiter aber etwas gegen. Mit 3:1 war Schulze siegreich – der siebte Vereinstitel für ihn. Ein krönender (vorläufiger) Abschluss. Schulze legt nach der Saison eine Familienpause ein. Der Titelträger, der den Rekord von Jörg Herrmann (sechs Vereinstitel) egalisieren konnte, scherzte: „Ich habe mein Ziel erreicht. Vielleicht greife ich nochmal zum Schläger, wenn meine Siegeszahl eingeholt zu werden droht.“ Nach gut sechs Stunden spannendem Tischtennis wurde bei heißer Erbsensuppe und kalten Getränken gemeinsam gefeiert.

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