Fußball – Kreisliga: Aufstiegskandidat Knesebeck zu Gast beim SV Westerbeck / VfL Vorhop versucht sicht in Triangel

Sommer: „Hoffen auf einen Patzer der Konkurrenz“

Plötzlich wieder mittendrin im Aufstiegsrennen: Der VfL Knesebeck (Mitte) bekommt es mit den unberechenbaren Westerbeckern zu tun.
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Plötzlich wieder mittendrin im Aufstiegsrennen: Der VfL Knesebeck (Mitte) bekommt es mit den unberechenbaren Westerbeckern zu tun.

Isenhagener Land – Der Abstiegskampf ist schon entschieden, aber an der Spitze der Fußball-Kreisliga bleibt es weiter spannend. Alle drei Top-Teams sind im Fernduell tätig. Der VfL Germania Ummern erwartet am Sonntag (15 Uhr) zum Derby den Wesendorfer SC.

Derweil versucht sich der VfL Knesebeck auf einem schwierigen Geläuf in Westerbeck und der FC Brome bekommt es mit dem FC Schwülper zu tun.

SV Triangel – Vorhop (So., 14.30 Uhr)

Rechnerisch ist der VfL Vorhop noch nicht abgestiegen, aber das dürfte dann nur noch eine Frage der Zeit sein. Dennoch dürfen sich die Spieler des Tabellenletzten nicht hängen lassen. Schließlich hat der VfL Vorhop für die neue Saison einen neuen Trainer verpflichtet, der dann die Geschicke beim FSV Vorhop-Schönewörde leiten wird (das IK berichtete). „Da muss sich jetzt jeder von seiner besten Seite präsentieren in den letzten Spielen“, weiß auch Spartenleiter Nicky Urbanitsch. „Der neue Trainer wird sich einige Spiele angucken. Und für den ersten Eindruck gibt es bekanntlich keine zweite Chance.“ Außerdem geht es für das gallische Dorf noch darum, sich mit Anstand aus der Kreisliga zu verabschieden, bevor der Neuanfang in der 1. Fußball-Kreisklasse 1 beginnt. „Wenn wir mit der gleichen Einstellung wie gegen Brome in das Spiel gehen, haben wir auch eine Chance“, so Urbanitsch zum kommenden Duell beim SV Triangel. „Ich sehe uns mit dem Gegner schon auf Augenhöhe.“

SV Groß Oesingen – Müden-D. (So., 15 Uhr)

Spannung hochhalten für das Pokalfinale: Der SV Groß Oesingen (blaue Trikots) empfängt den TuS Müden-Dieckhorst.

Einmal mehr darf sich Torben König als Baumeister ausprobieren. Denn mit Eike und Constantin Heers, Eduard Litau und Niklas Dierks fallen gleich mehrere Leistungsträger. Andere Trainer würden an dieser Stelle wohl jammern, der Coach des SV Groß Oesingen freut sich auf die Herausforderung. „Jetzt können sich mal andere Spieler beweisen, die sonst nicht so zum Zuge kommen“, meint König. „Es ist auch mal schön, etwas basteln zu können. Das macht das Trainerleben doch aus!“ Eine freudige Nachricht vor dem Spiel gibt es auch. Tjark-Niklas Müller, der sich vor einem Jahr das Kreuzband gerissen hat, wird gegen den TuS Müden-Dieckhorst wieder zwischen den Pfosten stehen.

SV Westerbeck – Knesebeck (So., 15 Uhr)

In den zurückliegenden Jahren war der Aufstiegskampf schon früh entschieden. Diesmal bleibt es – vier Spieltage vor Ultimo – noch weiter spannend. Auch der VfL Knesebeck rechnet sich noch leise Hoffnungen aus. „Wir wollen weiter dran bleiben und hoffen dabei natürlich auf einen Patzer der Konkurrenz“, unterstreicht Co-Trainer Sebastian Sommer. Doch dafür müssen die Einhörner ihre Partien erst einmal gewinnen. Und das wird gegen den SV Westerbeck kein Zuckerschlecken. „Sie haben eigentlich eine gute Truppe. Aber vielleicht harmonieren sie noch nicht so gut zusammen“, sagt Sommer zum kommenden Gegner. Zwar hat sich der SVW in der Rückrunde leicht berappelt, doch wirklich konstant wirkt der Tabellenzweite aus der vergangenen Spielzeit noch nicht. Zum unberechenbaren Gegner kommt dann auch noch ein schwieriges Geläuf hinzu. „Der Ball hoppelt ganz komisch auf dem Platz. Da ist viel Zufall mit dabei. Und spielt unserem Tiki-Taka damit nicht wirklich in die Karten“, so Sommer.

SV Leiferde – Hillerse II (So., 15.30 Uhr)

Für beide Teams geht es nur noch um die goldene Ananas. Der TSV Hillerse II hat sich als Aufsteiger das Ziel Klassenerhalt gesetzt, welches schon längst in trockenen Tüchern ist. Die SV Leiferde dagegen rangiert im Niemandsland der Tabelle, hatte sich für die Spielzeit mehr vorgenommen. Immerhin konnten die Blau-Weißen jüngst den Primus VfL Germania Ummern mit einem 2:2 ärgern. Auch im weiteren Saisonverlauf könnte die Mannschaft von Torben Gryglewski noch einmal als Spielverderber fungieren. Denn die SV Leiferde muss noch gegen den Tabellenzweiten FC Brome antreten und könnte somit das Zünglein an der Waage sein.

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