Darts: Wesendorfer SC startet mit zwei Mannschaften in der Kreisklasse

Sogar vom Aufstieg ist die Rede

Zum Wesendorfer SC gehören: Laurenz Kelm (v. l.), Vitali Spack, Nikolas Hildebrandt, Viktor Damert, Thomas Ramin, Lars Bärwinkel, Bastian Ruschitzka, Thorben Beckmann, Markus Koczy, Michael Große und Stefan Kloppenburg. Es fehlen: Frank Bartsch, Alex Walter, Christopher Ruschitzka, Kevin Ruschitzka und Andreas Düvel.
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Zum Wesendorfer SC gehören: Laurenz Kelm (v. l.), Vitali Spack, Nikolas Hildebrandt, Viktor Damert, Thomas Ramin, Lars Bärwinkel, Bastian Ruschitzka, Thorben Beckmann, Markus Koczy, Michael Große und Stefan Kloppenburg. Es fehlen: Frank Bartsch, Alex Walter, Christopher Ruschitzka, Kevin Ruschitzka und Andreas Düvel.

Wesendorf – Die Vorfreude steigt, das Warten hat bald ein Ende. In genau einer Woche starten die Dart-Cracks des Wesendorfer SC in ihre erste Punktspielsaison in der Kreisklasse.

Als Neuling haben sich die Mannen um Spartenleiter Michael Große direkt ambitionierte Ziele gesetzt. Sogar vom Aufstieg ist beim WSC die Rede.

Theoretisch hätten wir sogar vier Vertretungen bilden können.

WSC-Spartenleiter Michael Große mit Blick auf die Anzahl der Akteure.

Alles begann im September des Vorjahres. „Wir saßen im Vereinsheim zusammen und stellten fest, dass wir einfach Bock haben, eine Mannschaft zu gründen“, erinnert sich Michael Große zurück, um grinsend anzufügen: „Es musste sich nur ein Depp finden, der die Verantwortung übernimmt.“ Dieser Depp war letztendlich Große selbst. Nach einer größeren Versammlung Anfang März stand für die eingeschworenen Wesendorfer dann endgültig fest, dass sie sich bis zum 1. Juli für den Punktspielbetrieb anmelden – und das mit zwei Mannschaften. Beide sind in der Kreisklasse unterwegs und bestehen aus jeweils acht Akteuren.

„Theoretisch hätten wir sogar vier Vertretungen bilden können, doch man muss vorsichtig sein und schauen, ob das so erst einmal funktioniert“, verrät der Sektionschef. Da die Spieltermine bereits seit längerem feststehen, konnten die Spieler ihre Wochenenden – die Partien finden wechselweise am Freitag, Sonnabend und Sonntag statt – so planen, dass sie anwesend sind. „Wir haben die Teams erst einmal nicht nach dem Leistungsprinzip eingeteilt, sondern vorerst nur geschaut, wer mit wem zusammenspielen möchte“, so der 42-Jährige.

Der Großteil der insgesamt 16 Pfeil-Cracks trainiert bereits seit über zwei Jahren zusammen – Große, dessen Bruder Rüdiger mit Peine in der 2. Liga aktiv war, sogar noch länger. Da lag es auf der Hand, sich endlich mal mit anderen Teams zu messen. Im ersten Testspiel gegen Gamsen verkauften sich die Wesendorfer bereits sehr ordentlich. Dementsprechend zuversichtlich klingt Große: „Zumindest eine Mannschaft soll am Ende der Saison möglichst aufsteigen. Wir trainieren schon lange zusammen, so dass ich denke, dass das auch möglich ist. Es wäre für den Verein natürlich eine schöne Sache.“

So ein Derby wäre für uns natürlich eine tolle Sache.

Michael Große hofft in Zukunft auf Konkurrenz aus dem eigenen Kreis.

Ein kleiner Dorn im Auge sind den WSC-Cracks, die sich vom Alter her zwischen 18 und 64 Jahren bewegen, die teils sehr weiten Fahrtwege. Die Nordkreisler müssen nämlich sogar bis nach Peine sowie in die Nähe von Göttingen reisen. Daher hoffen sie, dass es demnächst womöglich Konkurrenz aus dem eigenen Kreis gibt. Auch in Wahrenholz und Schönewörde wurden in jüngster Vergangenheit Versuche gestartet, Mannschaften ins Ligageschehen zu entsenden. „So ein Derby wäre natürlich für uns eine tolle Sache“, so der 42-Jährige.

Die Trainingseinheiten finden wöchentlich am Mittwoch und Freitag im Vereinsheim des WSC statt. Dort wird es am 21. September übrigens erstmalig zu einem „Doppelpack“ kommen. Denn dann freuen sich beide Wesendorfer Vertretungen auf ein Heimspiel und hoffen natürlich auf zahlreiche Unterstützung. Diese können sie mit Blick auf die durchaus optimistischen Ziele sicherlich auch gut gebrauchen.

VON FLORIAN SCHULZ

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