Fußball – Bezirksliga: Wahrenholz gibt 2:0-Führung fast noch aus der Hand, trifft dann aber spät

Sölter wartet noch auf ruhiges Spiel

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Der frühe Jubel beim VfL Wahrenholz kannte keine Grenzen. Ali Jfeily (rechts) erzielte das 1:0 und ließ sich danach gebührend vom Torschützen zum 2:0, Daniel Müller, feiern.

Wahrenholz. Sie haben nachgelegt und sind an Isenbüttel vorbei! Der VfL Wahrenholz hat gestern im Nachholspiel der Fußball-Bezirksliga Braunschweig den TSV Hehlingen nach einer starken Leistung mit 3:2 (2:1) geschlagen und damit einen weiteren wichtigen Schritt im Abstiegskampf getan.

Dabei ging es eine halbe Stunde später los als geplant, weil Schiedsrichter Jan-Benedict Meinhardt im Stau stand.

Davon unbeeindruckt, legte der VfL gleich den Vorwärtsgang ein und wäre nach einer Riesen-Kopfballchance von Patrick Schön schon fast in Führung gegangen – doch TSV-Keeper Nico Friedrichs hielt bravourös. Beim ersten Gegentreffer von Ali Jfeily war er jedoch machtlos (22.). Aus dem Rückraum hatte der VfL-Stürmer eiskalt abgedrückt und das 1:0 markiert. In der Folge begannen die Gäste zu schwimmen. Wahrenholz brannte auf das 2:0, das schließlich auch fiel. Daniel Müller traf ebenfalls aus dem Rückraum, nachdem Friedrichs mit der Faust zu kurz abgewehrt hatte (24.). Nach dem Doppelschlag musste sich der Gast erstmal schütteln, kam dann aber doch einmal gefährlich vors VfL-Gehäuse. Mats-Ole Herz hatte keine Probleme und wehrte den Flachschuss mühelos ab.

Auf der anderen Seite nahm Jan Reitmeier einen langen Ball gekonnt runter und drosch die Kugel aus kurzer Distanz dem Gäste-Torwart auf den Oberkörper, sodass dieser anschließend liegen blieb und behandelt werden musste. Der Anschluss fiel aber schließlich doch noch vor der Pause, weil die Hintermannschaft des VfL den Ball nicht wegbekam.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der TSV den Druck und kam tatsächlich zum 2:2 (67.). Doch der VfL hatte sich noch nicht aufgegeben. Der eigentlich schon völlig platte und von Krämpfen geschüttelte Maurice Kutz erlief letztlich einen starken Pass von Marcell Meyer und blieb vorm Tor eiskalt (83.) Anschließend schaukelte der VfL das knappe 3:2 über die Zeit. „Nach dem 2:0 dachte ich, wir hätten vielleicht mal ein ruhiges Spiel“, meinte VfL-Coach Jens Sölter hinterher, war dann am Ende aber einfach nur heilfroh, dass es der erhoffte Dreier wurde: „Das haben wir uns richtig geil erarbeitet. Jeder wollte diesen Sieg und die Jungs haben sich das verdient.“

Von Christian Thiemann

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