Volleyball: Letzte Heimspiele 2017

VG sieht doppelt...

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Muss die VG auf ihre Schlagkraft verzichten? Hinter Spielertrainerin Britta Puls (r.) steht ein Fragezeichen.

ib Knesebeck. Ein Zwilling kommt selten allein. . . Beim letzten Heimspieltag 2017 sehen die Volleyball-Damen der VG Hankensbüttel-Knesebeck gewissermaßen doppelt. Denn der hiesige Bezirksligist empfängt am Samstag (ab 15 Uhr) in Knesebeck den Wolfenbütteler VC II und III.

Und es droht ein doppeltes Donnerlüttchen.

...denn beide Teams aus der ehemaligen Herzogstadt stehen im Klassement über der VG. Wobei es speziell das erste Spiel in sich hat: Denn Wolfenbüttel II ziert die Tabellenspitze! Einziger Hoffnungsschimmer sei laut VG-Teamsprecherin Stefanie Krebiel, „dass die Wolfenbüttelerinnen im letzten Spiel die erste Saisonniederlage hinnehmen mussten und wahnsinnig enttäuscht und sauer darüber waren.“ Beim 1:3 des Gegners in Goslar waren die Hankensbüttel-Knesebeckerinnen als Schiedsgericht dabei. Krebiel: „Entweder sind sie dadurch noch mehr motiviert oder angeknackst. Wir hoffen auf Letzteres und möchten diese Chance nutzen.“ Ihre Mannschaft könne gegen den Spitzenreiter allerdings befreit aufspielen, „weil eine Niederlage kein Beinbruch wäre.“

Wobei die Gastgeberinnen schon bestrebt sind, nach der mageren Ausbeute (nur ein Sieg aus vier Begegnungen) und eher schwachen Leistungen zuletzt vor heimischem Publikum wieder besser und erfolgreicher aufzutreten.

Die Aussichten dazu stehen im zweiten Match des Tages – zumindest rein von der Papierform her – freilich besser. Denn der Wolfenbütteler VC III rangiert in der Tabelle nur eine Position über Hankensbüttel-Knesebeck. „Es sollte also ein Spiel auf Augenhöhe werden“, mutmaßt Krebiel und wägt ab: „Sollte das erste Spiel sehr einseitig zu unseren Ungunsten verlaufen, könnten wir uns eher auf das zweite Spiel fokussieren und unsere Kraft dafür sammeln.“

Grundsätzlich hat die VG einen guten Kader am Start mit Auswechselmöglichkeiten auf jeder Position. Es kann jedoch passieren, dass Spielertrainerin Britta Puls nicht an Bord ist. Krebiel betont: „Das wäre schon ein herber Verlust für unsere beiden Heimspiele – sowohl im Spiel als auch als Trainerin.“

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