Tischtennis – MTV-Spielerin verlässt Bezirksligist / RaZa II genießt Sieg in vollen Zügen/ SSV-Sechste schafft Wende

Sieg zum Schluss: Dannheim zieht von dannen

Kein Grund, um abzutauchen, hatte der Wahrenholzer Thomas Meinecke. Gegen Watenbüttel meisterte er sogar die Mammut-Mission gegen den zuvor unbesiegten Olaf Schiffner. Foto: Barrenscheen

Es ist vollbracht. Die sechste Tischtennis-Mannschaft des SSV Radenbeck-Zasenbeck hat den ersten Sieg eingefahren. Gegen Ehra-Lessien lag RaZa schon klar hinten, zeigte Charakter und Willen.

Nicht weniger aufopferungsvoll spielte der TTC Wahrenholz, musste sich aber mit einem Sieg aus zwei Spielen begnügen. Abschied nehmen heißt es bei den Damen des MTV Wittingen.

Bezirksoberliga

TTC Wahrenholz –

TSV Watenbüttel 7:9

Es war zum Heulen. Die TTC-Spieler waren nah dran und am Ende doch weit entfernt von einem Punktgewinn gegen Tabellennachbar Watenbüttel. Erst im letzten Doppel entschieden die Gäste den Vergleich durch das 3:2. Thomas Mei- necke und Thomas Fromhage verloren im fünften Satz 10:12. Vor allem für Meinecke ärgerlich. Die Wahrenholz Nummer eins spielte stark und meisterte auch die Mammut-Mission gegen TSV-Akteur Olaf Schiffner, der zuvor alle Partien gewonnen hatte. „Ein Unentschieden wäre durchaus verdient gewesen“, ärgerte sich Teamsprecher Jens Wegmeyer.

Punkte: Meinecke/Fromhage, Meinecke (2), Fromhage, Uwe Bösche, Stefan Kloppenburg, Wegmeyer.

TTV Wahrenholz –

TSV Meine 9:4

Ohne Probleme löste der TTC dann die Aufgabe gegen das Schlusslicht aus Meine. „Das war eine solide Mannschaftsleistung. Unser Sieg war nie gefährdet“, freute sich der Wahrenholzer Teamsprecher Jens Wegmeyer. Das erste Doppel Thomas Meinecke/Thomas Fromhage unterlag noch knapp 2:3. Das war es aber mit der Meiner Herrlichkeit. Fünf Siege in Serie und der Erfolg war praktisch eingetütet. Die Gäste kamen zwar auf 4:7 heran, Uwe Bösche und Burkhard Hoffmann machten den Gewinn aber perfekt. „Es hätte noch höher ausfallen können“, sah Wegmeyer noch Ansätze für Verbesserungen.

Punkte: Bösche/Stefan Kloppenburg, Hoffmann/Wegmeyer, Meinecke, Fromhage, Bösche (2), Kloppenburg, Wegmeyer, Hoffmann.

Bezirksliga

TSV Lauingen –

MTV Wittingen 3:8

Die Bedingungen waren eher mau in Lauingen. Scheinbar versucht die Konkurrenz dem Tabellenführer aus Wittingen mit allen Mittel, das Leben schwer zu machen. „Die Boden- und Lichtverhältnisse waren schlecht und verschafften den TSV-Spielerinnen einen Vorteil“, ärgerte sich Andrea Thielen trotz des 8:3-Sieges. Wittingen hatte anfangs Probleme, lag nach den Eingangs-Doppeln und den ersten Einzeln 2:3 zurück. Dann setzte sich aber die Quälität des MTV durch. „Regine Mendel war stark“, lobte Thielen die Mitspielerin, die ihre beiden Einzel gewinnen konnte. Für den Wermutstropfen in den Wittinger Sieg sorgte der Abschied von Indra Dannheim. Studienbedingt verlässt sie den MTV und spielt in der Rückrunde in Hessen.

Punkte: Thielen/Heidrun Fuchs, Thielen (3), Mendel (2), Dannheim, Fuchs.

1. Bezirksklasse

SV Groß Oesingen I –

SV Triangel I 9:3

Keine Chance hatte der Tabellenletzte aus Triangel in Oesingen. Zumal mit Nils Singpiel die eigentliche Nummer eins verletzungsbedingt fehlte. Der Gastgeber entpuppte sich an diesem Tag als zu stark. „Einige Spiele waren recht knapp. Aber das Ergebnis spricht doch eine deutliche Sprache“, meinte Oesingens Spieler Udo Erm.

Punkte: Erm/Gernot Tetzlaff, Torsten Swit/Dennis Penshorn, Swit (2), Erm (2), Tetzlaff (1), Jörg Lindmüller (1), Penshorn(1).

SV Groß Oesingen I –

MTV Wasbüttel I 9:4

Auch gegen Wasbüttel verließ Groß Oesingen die Platten als Sieger. Allerdings hatten die Gastgeber mit dem MTV mehr Mühe als mit Triangel. Nach dem Doppeln und den ersten Einzeln führte der MTV noch 4:3. Die SV-Herren schlugen zurück und wendeten mit sechs Siegen noch das Blatt. „Ein ungefährdeter Sieg“, freute sich SV-Akteur Udo Erm. Mit diesen Siegen festigte Groß Oesingen den dritten Platz.

Punkte: Erm/Gernot Tetzlaff, Josef Heinrich (1), Torsten Swit (2) , Roger Swit (2), Erm (1), Tetzlaff (1), Jörg Lindmüller (1).

Kreisliga

Wesendorfer SC –

SSV RaZa II 2:9

Locker-leicht, eigentlich zu einfach, kam die RaZa-Reserve in Wesendorf zu den Punkten. „Das hätten wir nicht gedacht. Die früheren Spiele war immer eng und Wesendorf war ja auch gut in die Saison gestartet“, meinte RaZa-Spieler Maik Nicoll, der als einziger Gäste-Akteur nach fünf Sätzen gewann. Es waren – zur Überraschung von Nicoll – die einzigen knapperen Spiele. Nach dem verlorenen ersten Doppel von Markus Wiesensee-Bammel und Marcus Kranz rauschte der RaZa-Express davon. Erst beim Stand von 6:1 konnte Wesendorf verkürzen. „Das obere Paarkreuz mit Chris Carminke und Markus Wiesensee-Bammel war sehr souverän“, lobte Nicoll. Den „schönen Tag“ ließ RaZa gemeinsam mit den unterlegenen Wesendorfern bei einem Essen ausklingen.

Punkte Wesendorf: Rolf Winkler/Bernd Drögemüller, Jörg Fromhage – Punkte RaZa: Carminke/Nicoll, Torsten Heins/Stefan Bonnke, Carminke (2), Wiesensee-Bammel (2), Heins, Nicoll, Kranz.

3. Kreisklasse

SSV RaZa VI –

VfL Knesebeck II 6:6

Kellerkrimi I: RaZa’s Sechste wollte gegen Knesebecks Reserve den ersten Punkt dieser Saison einfahren und verpasste den ersten Sieg denkbar knapp. Die Eingangs-Doppel und ersten Einzel landeten zu gleichen Teilen auf den Punktezetteln der Teams. Dann setzten sich die Gastgeber ab – 5:2. Doch für Erleichterung sorgte das nicht. RaZa bekam die Flatter, ließ Knesebeck auf 5:4 herankommen. Erst Philipp Wesemann machte gegen Jürgen Laue (3:1) den ersten Punktgewinn perfekt. „Leider gab das erfahrene RaZa-Doppel Wilhelm Behn und Ralf Grimm eine 2:1-Satzführung im Schlussdoppel aus der Hand“, ärgerte sich Teamsprecher Christoph Meyer, dass es nicht zum ersten Sieg reichte.

Punkte RaZa: Rasmus Banse/Wesemann, Behn (2), Banse, Wesemann (2) – Punkte Knesebeck: Martin Freitag/Laue, Freitag, Christian Holthaus, Björn Ruprecht, Holthaus/Ruprecht, Freitag/Laue.

SSV RaZa VI –

TuS Ehra-Lessien 7:4

Kellerkrimi II: Aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben. Gegen das weiter punktlose Schlusslicht aus Ehra-Lessien platzte bei RaZa VI der Siegknoten. Dabei war der Beginn für die „Zelluloid-Krieger“ des SSV denkbar schlecht. 0:2 und 1:4 lautete der Rückstand. „Das sah nach einer Niederlage aus“, hatte auch Teamsprecher Christoph Meyer ärgste Befürchtungen. Doch: „Der gute Charakter und der starke Wille des Teams drehten das Spiel noch“, freute sich Meyer nach der Energieleistung. Sechs Siege in Serie und schon stand der erste Saisonerfolg fest. „Wenn man so hoch in einem wichtigen Spiel zurückliegt und dann doch noch gewinnt, kann man wirklich von einer Glanzleistung sprechen. Kompliment an die Sechste für diese hervorragende Leistung“, war Meyer sehr zufrieden.

Punkte für RaZa: Wilhelm Behn (2), Philipp Wesemann (2), Ralf Grimm, Rasmus Banse, Behn/Grimm – Punkte für Ehra-Lessien: Thomas Berg/Daniel Klein, Jens Grußendorf/Viktor Klein, Berg, D. Klein.

Von Matthias Jansen

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