Handball – Landesliga Frauen: Wittingens Coach Gades blickt vor Salzgitter-Spiel schon voraus / Nordmann fehlt

Ein Sieg für die perfekte Ausgangslage

Mehr davon: Dieses Bild will nicht nur VfL-Trainer Christian Gades so häufig wie möglich sehen. Seine Spielerinnen jubeln nach einem Spiel. Foto: Barrenscheen

mj Wittingen. Eigentlich betrachtet Christian Gades jede Partie als einzelnen Schritt innerhalb einer Saison. Vor dem Spiel der Wittinger Landesliga-Handballerinnen gegen den Tabellennachbarn TGJ Salzgitter (Sonnabend, 17.

15 Uhr) blickt der VfL-Coach aber schon ein Stück voraus. Am nächsten Spieltag kommt es schließlich zum Spitzenspiel beim Ersten HG Rosdorf-Grone (Sonnabend, 8. März, 18. 30 Uhr).

„Wir wollen gegen Salzgitter nicht nur unsere Position behalten und den Vorsprung auf die TGJ auf acht Punkte ausbauen. Mit einem Sieg wollen wir uns auch die bestmögliche Ausgangsposition für das Spiel in Rosdorf-Grone sichern“, meint Gades. Das heißt: Mindestens punktgleich oder besser noch mit einem Punkte-Vorsprung zum Hit fahren.

Der Gedanke an die Partie in Rosdorf-Grone dürfe nicht ablenken, sondern müsse motivierend wirken. „Jedem muss bewusst sein, dass wir uns jetzt die perfekte Ausgangslage erspielen können“, sagt Gades und fordert Vollgas(-Handball).

Das war auch der Schlüssel zum klaren Sieg im Hinspiel (31:18). Salzgitter habe mit dem Tempo der Wittingerinnen nicht mithalten können, meint Gades, der in der Vorbereitung auf das Heimspiel selten den ersten Vergleich bemüht. Schließlich, so sagt der Wittinger Coach, hätte sich das Gesicht des Teams aus Salzgitter doch eindeutig gewandelt. „Ich habe gelesen, dass die TGJ doch einige personelle Probleme hat.“ Der Gegner ist damit schwer einzuschätzen für Wittingen.

Umso mehr sei Konzentration gefragt. Vor allem in der Abwehr. „Salzgitter wird die Angriffe wahrscheinlich lange ausspielen. Wir müssen konzentriert bleiben, dürfen uns keine groben Schnitzer erlauben“, so der Wittinger Coach, der aus dem Vollen schöpfen kann.

Einzig Freya Nordmann wird wegen ihres Studiums nicht im Wittinger Kader stehen. Damit hat Wittingen gegen Salzgitter die perfekten Voraussetzungen, um sich mit einem Sieg die perfekte Ausgangslage für das nächste Spiel zu schaffen.

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