Maximal 70 Sitzplätze, Voranmeldung, 3G-Regel

SG VfL Wittingen/Stöcken: Das sind die neuen Heimspiel-Kriterien für Zuschauer

Bei den Handball-Heimspielen der SG VfL Wittingen/Stöcken in der Gelben Halle wird es ausnahmslos Sitzplätze geben. Diese werden via Voranmeldung bei den Teams vergeben, es herrscht die 3G-Regel.
+
Bei den Handball-Heimspielen der SG VfL Wittingen/Stöcken in der Gelben Halle wird es ausnahmslos Sitzplätze geben. Diese werden via Voranmeldung bei den Teams vergeben, es herrscht die 3G-Regel.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
    schließen

70 (Sitz-)Plätze: Das wird fürs Erste die Maximum-Kapazität bei den künftigen Handball-Heimspielen aller Teams von der SG VfL Wittingen/Stöcken sein. Das hat der Verein just vor dem Saisonstart an diesem Wochenende bekannt gegeben. Und: Das alte Zuschauer-Modell mit Voranmeldungen über die jeweiligen Mannschaften wird vorerst beibehalten!

Es dürfen also fortan wieder ein wenig mehr Fans in die Gelbe Halle strömen als noch im Vorjahr (da waren es höchstens 49). 15 der insgesamt 70 Plätze sind zunächst einmal für die Gast-Vereine reserviert. Sollten sie am Spieltag selbst nicht ausgeschöpft werden, können dafür heimische Anhänger nachrücken. Den Anfang machen am kommenden Sonnabend die männliche A-Jugend (15 Uhr gegen den TuS Bothfeld) und die erste Herren (17.30 Uhr gegen den VfL Lehre) sowie am Sonntag die weibliche (13 Uhr gegen Northeimer HC) wie männliche C-Jugend (15.15 Uhr gegen Buxtehuder SV) jeweils in der Landesliga.

Allerdings pocht die SG VfL zur besseren Steuerung weiterhin auf die Voranmeldungs-Variante: Interessierte sollen sich über die Spieler und Trainer der Teams ihr Kontingent reservieren. „Weil wir viel kontrollieren müssen“, verdeutlicht Handball-Abteilungsleiter Kai Schüttenberg. Daher wollen die Verantwortlichen (noch) nicht dazu übergehen, zum klassischen Spieltags-Einlass zurückzukehren. „Es ist wichtig, wieder reinzukommen. Wir brauchen ein paar Wochen, bis sich das alles eingespielt hat im Echt-Betrieb“, sagt Schüttenberg. Es sei aber gut möglich, dass nach den Herbstferien wieder jeder spontan zur Halle kommen kann. Wohlgemerkt: Bei 70 Zuschauern ist dann aber de facto Schluss!

Angeboten werden ausnahmslos Sitzplätze. Denn in geschlossenen Räumen gelten strengere Vorgaben. „Für uns ist es eine deutlich diffizilere Situation als beim Fußball. Da herrschen ganz andere Vorschriften“, unterstreicht Schüttenberg. Durch die Begrenzung auf Sitzgelegenheiten können am Platz selbst dann auch die Masken abgenommen werden. Die bekannten AHA-Regeln gelten natürlich weiterhin.

Die Schaffung neuer Zuschauer-Möglichkeiten hat die SG VfL durch die Leihgabe des HGV realisiert: Im bisherigen Stehplatz-Bereich wurden 30 Stühle mit entsprechendem Abstand aufgebaut. Wittingen/Stöckens Handballchef dankt dem HGV noch einmal ausdrücklich für die Unterstützung.

Ebenfalls relevant: Die SG VfL wendet für ihre Heimspiele die 3G-Regel an. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss einen gültigen Test-Nachweis mitbringen. Oder alternativ selbst einen Schnelltest dabei haben (diese werden nicht vom Verein gestellt!), der vor Ort unter Aufsicht vorgenommen wird. „Zuhause den Test machen und das Röhrchen mitbringen, reicht nicht“, verdeutlicht Schüttenberg. Und wird noch konkreter: „Ohne Nachweis kein Handball. Punkt!“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare