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SG VfL auf Kurs Korrektur

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Von: Ingo Barrenscheen

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Ein Handballer springt mit dem Ball beim Sprungwurf vor das gegnerische Tor.
Auf dem Sprung zum zweiten Heimsieg? Die SG VfL Wittingen/Stöcken (am Ball Niklas Heinecke) erwartet am Freitagabend den TSV Wietzendorf in der Handball-Landesliga. © Ingo Barrenscheen

Nach der Niederlage gegen den TV Uelzen will der Handball-Landesligist SG VfL Wittingen/Stöcken am Freitagabend (23. September, 20.30 Uhr) die Bilanz gegen den TSV Wietzendorf geraderücken.

Wittingen – Die gemeinsamen (Verbandsliga-)Zeiten liegen schon eine Weile zurück. Insofern spricht Manfred Busch von „Neuland“ beim Blick auf den kommenden Kontrahenten TSV Wietzendorf. Seit dem letzten Duell Anfang 2014 sind achteinhalb Jahre vergangen und viel passiert. Letztlich legt der Trainer der SG VfL Wittingen/Stöcken den Fokus ohnehin „zu 100 Prozent“ auf sein Team vor dem Landesliga-Heimspiel zur ungewöhnlichen Anwurfzeit am morgigen Freitagabend (20.30 Uhr).

Was nur in marginalen Teilen mit einem geringen Wissensstand über den Gegner zu tun hat, der eine jungfräuliche Saison-Bilanz – sprich noch keine einzige Partie bestritten – hat. Sondern in erster Linie mit den Erkenntnissen der Vorwoche. Die unverhoffte Pleite schon am zweiten Spieltag in Uelzen war ein kräftiger Schuss vor den Bug für den Aufstiegsanwärter aus der Brauereistadt. Insofern werde die SG VfL „nur auf sich schauen. Wir müssen erst einmal unsere Sachen gut machen“, manifestiert Busch. „Der Frust über das, was passiert ist, ist schon groß. Wir haben keinen guten Handball gespielt in Uelzen und können es deutlich besser machen“, rekapituliert der Übungsleiter. Aus diesem Negativ-Erlebnis generiert sich allerdings auch der Eigenantrieb für den Freitagabend. „Ich denke schon, dass meine Spieler von sich aus sehr motiviert sein werden, um das zu korrigieren“, prophezeit Busch.

Es steht also, bestenfalls, eine Trotzreaktion ins Haus. Vielleicht kann es von Vorteil sein, dass Wittingen/Stöcken schon ein Stück weit im Saft steht, Wietzendorf (Platz fünf in der Vorsaison mit 18:18-Punkten) aber morgen erst sein Saisondebüt feiert. „Wir reden ja immer vom Rhythmus, den wir haben wollen“, bestätigt Busch. Doch letztlich sei alles noch frisch und der Einstieg des personell veränderten Widersachers (mit Trainer Lars-Eric Lütjens wechselten auch Torwart Hauke Lenz und der zweitbeste Werfer Linus Michaelis zum Verbandsligisten HSG Heidmark) auch nicht das vorherrschende Thema des Abends. Sondern die eigene Haltung zum Spiel. Sollte die SG VfL die Marschroute dieses Mal befolgen, steht dem zweiten Heimsieg nichts im Wege.

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