Fußball – Kreisliga: Ummerns Keeper beendet zur neuen Saison die lange Suche / Talent Kögel rückt auf

Semper verstärkt Knesebeck sofort, Berg ab Sommer

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Verstärkungen für den VfL Knesebeck um Spartenleiter Tobias Krebiel (v. r.): Torben Semper und Dennis Berg.

Knesebeck – Es ist ein offenes Geheimnis, dass der VfL Knesebeck seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem etatmäßigen Torwart ist.

Die Odyssee hat (bald) ein Ende: Denn die Einhörner haben am Freitagabend im Zuge der Spartenversammlung die Verpflichtung von Dennis Berg bekannt gegeben. Der Keeper wechselt ab Sommer vom Kreisliga-Rivalen VfL Germania Ummern an den Ernst-Hiestermann-Platz. Eine Sofort-Hilfe ist Torben Semper.

Letzterer gab seine erste Visitenkarte bereits in der Halle ab, wechselte bereits Ende 2019 vom SV Westerbeck zu den Blau-Weißen. Der 22-Jährige kann bereits Landesliga- und Bezirksliga-Erfahrung im Hildesheimer/Peiner Raum vorweisen. Auch er passt perfekt ins Anforderungsprofil, benötigte Knesebeck doch durch den langwierigen Ausfall von Abwehrchef Nils Mohr (Comeback ungewiss nach einer Knie-Verletzung) dringend einen Innenverteidiger. Zumal sich jüngst im Training auch noch Niclas Zierenberg das Knie verdreht hat. „Wir wollten ihn unbedingt haben, weil wir dort Bedarf haben. Mit seiner Erfahrung ist er genau der Richtige für uns, hat seine Stärken in der Mittelachse“, erklärte VfL-Coach Detlef Weber. Ebenfalls eine Adhoc-Alternative im knappen Kader stellt der A-Jugendliche Tjarko Kögel dar. Ein Eigengewächs.

Die vielleicht wichtigste Personalie aber stellt der Vorgriff mit Berg dar. Mit Maik Szillat hütet bislang ein – sicherlich guter – Feldspieler-Notnagel das Tor. „Wir haben lange gesucht, das hat sich auch sehr schwierig gestaltet“, so Weber. Doch der aktuelle Kreisliga-Sechste bekam Wind davon, dass Berg in Wittingen bauen wird und warf seinen Hut in den Ring. Mit Erfolg. „Für ihn ist es wesentlich einfacher, er freut sich sehr, für uns zu spielen. Das ist die Verstärkung, die wir brauchen“, meint Weber. Denn der frühere Stammkeeper Lukas Peschka, lange ausgefallen, hat seinen USA-Aufenthalt verlängert, eine Rückkehr ist nicht absehbar.  ib

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