33. NFV-Turnier für Nachwuchsreferees steigt am 9./10. Januar 2015 in neun Hallen / Plauderei mit Weiner und Co.

Seitenwechsel: Jungschiris kicken in Gifhorn

Erwartungsfroh: Die Gifhorner Organisatoren mit Trainer Sven Reschke (2.v.r.) freuen sich auf Schiedsrichter-Turnier. Foto: ib

ib Gifhorn. 14 bis 18 Jahre alt sind die Teilnehmer. Als der NFV-Kreis Gifhorn letztmals das Jungschiedsrichterturnier des Niedersächsischen Fußball-Verbandes ausrichtete (1996), waren sie noch gar nicht auf der Welt. Nun aber wirft die Neuauflage ihren Schatten voraus: Am 9.

und 10. Januar 2015 vollziehen Nachwuchsreferees aus 43 Kreisen im Landkreis Gifhorn den Seitenwechsel.

Kicken statt pfeifen beim Traditions-Wettbewerb, der bereits zum 33. Mal über die Bühne geht und von Jahr zu Jahr durch Niedersachsen tourt. Nächster Halt: Gifhorn. Genauer gesagt gleich in neun hiesigen Hallen. Die sind auch notwendig, um dem Ansturm der knapp 50 Teams mit rund 500 Aktiven gewachsen zu sein. Das Jungschiedsrichter-Turnier streift auch den Nordkreis: Hankensbüttel und Wesendorf sind Anfang kommenden Jahres Austragungsorte der Vorrunde. Das (Sport-)Zentrum (Süd) der Veranstaltung aber liegt in Gifhorn: An der Carl-Diem-Straße steigt – neben einem Rahmenprogramm – die Endrunde am 10. Januar.

Dort wäre am liebsten auch die Auswahl des Gastgebers vertreten, die von Sven Reschke betreut wird. Eine gezielte Vorbereitung sei selbstredend schwierig, meinte der Coach. „Aber wir werden punktuell ein gutes Team formen.“

Der sportliche Vergleich, übrigens erstmals mit dem Futsal ausgetragen (Schiedsrichter-Obmann Herbert Schacht: „Der Trend geht dahin“), und der Perspektivwechsel sind das eine. Vor allem dient das Turnier aber als Meet and Greet. Als eine kreisübergreifende Plattform für die jungen Unparteiischen. Dabei spielt der Eröffnungsabend am Freitag, 9. Januar, am Bernsteinsee eine große Rolle. Dort wird es auch kleine Plauderrunden mit sechs niedersächsischen Top-Schiris wie Florian Meyer und Michael Weiner geben. Insgesamt 300 Übernachtungsgäste , die dem Orga-Team wie der Budenzauber selbst viel Arbeit abverlangen.

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