Fußball – Kreisliga: FC rückt Ummern durch 2:0 auf die Pelle

„Sechser im Lotto“ für Brome

Aufgeschmissen gegen die Bromer Defensive: Ummerns Torjäger Vitali Sterz (2. v. r.) trat im Topspiel kaum in Erscheinung. So feierte der FC Brome (r. Erik Weis) einen verdienten 2:0-Erfolg.
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Aufgeschmissen gegen die Bromer Defensive: Ummerns Torjäger Vitali Sterz (2. v. r.) trat im Topspiel kaum in Erscheinung. So feierte der FC Brome (r. Erik Weis) einen verdienten 2:0-Erfolg.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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Brome – Jackpot! Einen Tag nach der eigentlichen Lotto-Ziehung bejubelte der FC Brome einen „Sechser im Lotto“. So titulierte Teammanager Hendrik Joswig den eminent wichtigen 2:0-Sieg im Kreisliga-Topspiel über den VfL Germania Ummern.

Denn nun sitzen die Burgherren dem Spitzenreiter mit nur noch zwei Zählern Rückstand dicht im Nacken. Zusätzliche Würze für den ohnehin schon packenden Titelkampf direkt zum Start ins neue Jahr.

Gleichermaßen war es für die Mannschaft von der Steimker Straße auch eine gewisse Genugtuung nach den zwei bislang unbefriedigenden Duellen gegen Ummern auf dem grünen Rasen in dieser Saison (2:7 im Pokal, 3:3 nach 3:1-Führung im Hinspiel). „Die Jungs wollten unbedingt“, bekräftigte Joswig.

Wobei die Zuschauer, anders als bei besagten Vorgeschichten, eine äußerst verhaltene Anfangsphase sahen. Wohl der Bedeutung des Spiels, aber auch der Akklimatisierung nach der Winterpause geschuldet. Nachdem Christian Sterz für die Germanen bei einer guten Gelegenheit zu überrascht für einen platzierten Abschluss gewesen war, stach Marvin Keller auf der Gegenseite direkt zu für Brome (21.). Torwart und Abwehrspieler waren sich uneins, zudem arbeitete der Stürmer hart an der Foulgrenze.

„Schwamm drüber“, winkte Ummerns Coach Jörg Drangmeister ab. Er suchte die Schuld lieber in den eigenen Reihen und konnte das Urteil seines Gegenüber Joswig („Wir waren erschrocken, wie schwach Ummern gespielt hat“) durchaus nachvollziehen. Auch beim 2:0 (27.) sahen die Gäste nicht unbedingt gut aus. Zu allem Überfluss scheiterte Sohnemann Jannes Drangmeister auch noch kurz vor der Pause mit einem Foulelfmeter am bärenstarken FCB-Schlussmann Tim Schulze.

Zwar arbeitete sich der Primus nach Wiederbeginn etwas besser in die Partie. Doch der beste Angriff der Liga lahmte weiter. Vitali Sterz etwa versiebte aus sieben Metern. Joswig verwundert: „Normal macht er den.“ Auch Drangmeister war bedient: „Wir hätten noch bis zur Dunkelheit spielen können, waren nicht auf dem Niveau, was wir sonst spielen.“ Da Brome auch noch ein vermeintliches Abseitstor von Mahmut Chabaan aberkannt wurde, fiel der Sieg in jedem Fall hochverdient aus für die Grün-Weißen.

VON INGO BARRENSCHEEN

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