Tischtennis – Wahrenholz erlebt Negativ-Novum / Auch Knesebeck geht leer aus

Schwarzes TTC-Wochenende

Nicht zu fassen! Jens Wegmeyer erlebte mit dem TTC Wahrenholz in der Bezirksoberliga ein schwarzes Wochenende. Foto: ib

Außer Spesen nichts gewesen: Tischtennis-Bezirksoberligist TTC Wahrenholz erlebte laut Jens Wegmeyer ein „schwarzes Wochenende“. Auch in Knesebeck und Groß Oesingen gab’s lange Gesichter.

BOL Herren

SSV Neuhaus III –

TTC Wahrenholz 9:7

War da ein Schuss Leichtsinn im Spiel? Wahrenholz wurde vom „überraschend starken Aufsteiger“ (Wegmeyer) aus Neuhaus ein wenig überrumpelt und zog unglücklich den Kürzeren. „Knackpunkt war die 0:4-Bilanz im mittleren Paarkreuz“, unterstrich der TTC-Teamsprecher. Wegmeyer selbst hatte sich als einziger Wahrenholzer in den Einzeln schadlos gehalten. Zum Gottlieb Wendehals des Tages avancierte Thomas Fromhage: Erst verlor er nach 2:0-Satzführung noch, dann vollbrachte er das genaue Spiegelbild und bescherte dem TTC so einen Punkt, der letztlich die Option auf ein Remis am Leben erhielt. Doch Fromhage konnte seine Selbst-Vorlage nicht nutzen und verlor an der Seite vom Thomas Meinecke im Entscheidungsdoppel in fünf Sätzen.

SV Arminia Vechelde –

TTC Wahrenholz 9:0

Einen Rekord im negativen Sinn stellten die Wahrenholzer am Sonntagvormittag auf: Das glatte 0:9 beim unangefochtenen Spitzenreiter war „die höchste Niederlage der jüngeren Vereinsgeschichte“, erklärte Wegmeyer. Nach nicht einmal anderthalb Stunden war Schicht im Schacht – Prost Mahlzeit! „Der Gegner war mindestens zwei Klassen zu stark“, erkannte der TTC-Sprecher die pure Dominanz der verlustpunktfreien Vechelder neidlos an. „Die Punkte müssen gegen andere Gegner geholt werden...“

2. Bezirksklasse

SV Triangel –

VfL Knesebeck 9:5

Ein Punkt wie im Hinspiel – das wär’s doch. Dachten sich die Knesebecker und wurden enttäuscht. 5:9 endete das Gastspiel beim Tabellendritten Triangel. Der verletzte Detlef Littau wurde durch Constantin Weykonath, „dem aber noch ein wenig Spielpraxis fehlte, um zu punkten“, so VfL-Pressewart Dennis Reichelt. Achillesferse war der Leistungs-Abfall hinter den Top Drei: Andre Kahle gewann beide Einzel und auch Tobias Schulze/Rene Schönrock im oberen Paarkreuz zeigten gute Leistungen. Doch von Position vier bis sechs sprang für Knesebeck nichts heraus. „Das war definitiv zu wenig“, zeigte sich Reichelt selbstkritisch und sprach von einer gerechtfertigten Niederlage.

Bereichspokal C

TuS Seershausen/Ohof –

VfL Knesebeck 5:1

Die Pokal-Überraschung blieb aus: Knesebeck musste sich dem klassenhöheren Gastgeber aus Seershausen im Viertelfinale deutlich beugen. Der VfL trat in der Besetzung Schulze, Schönrock und Kahle an, nur der Erstgenannte verbuchte in dem reinen Einzelvergleich einen Zähler.

Kreisliga

TSV Fortuna Bergfeld –

SV Groß Oesingen II 9:2

Nacken- statt Befreiungsschlag: Oesingens Zweite kam zum Start der Rückrunde mächtig unter die Räder! Die Gäste gerieten in den Einstiegs-Doppeln auf Anhieb 0:3 ins Hintertreffen. Bergfeld zog bis auf 5:0 davon, ehe Nick Czechanatzki mit einem 3:0-Sieg den ersten SV-Punkt verbuchte. Keine Initialzündung. Bergfeld ließ sich mehr aufhalten.

Punkte: Czechanatzki, Schmidt.

1. KK Jungen

MTV Wasbüttel II –

VfL Knesebeck 4:7

Indiz für den Lernfortschritt!? In der Herbstserie war Knesebecks Nachwuchs noch hinter Wasbüttel eingelaufen, zum Start der Rückrunde gewann der VfL nun 7:4. Matthias Serwatka präsentierte sich dabei in Top-Form und gewann beide Einzel 3:0. Auch das Doppel Mark Nieberg/Vincent Reichelt war nicht zu schlagen. So kann’s weitergehen.

Von Ingo Barrenscheen

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