Handball – Regionsliga Damen: Oesingens Rumpfteam fühlt sich benachteiligt, VfL souverän

„Schwarzer Samstag“, guter Samstag

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Der Einsatz stimmte – und in der ersten Halbzeit auch die Abwehrleistung: Die Damen des VfL Wittingen II mit Jana Lemke (2. v. r.) hatten mit Helmstedt-Büddenstedt keine Probleme.

ib. Nicht mal im Duell der Punktlos-Teams besaßen die Handball-Damen des SV Groß Oesingen den Hauch einer Chance. Das Rumpfteam ging in der Regionsliga unter. Nach einem Viertel der Saison stehen die Zeichen wohl oder übel auf Abstieg.

Der VfL Wittingen II indes kehrte in die Erfolgsspur zurück.

HSG Braunschweig – SV Groß Oesingen 19:7 (10:3)

„Ein schwarzer Samstag“, grollte Groß Oesingens Teamsprecherin Tanja Lieb. Nicht nur, dass der SV gerade so eine spielfähige Mannschaft durch mannigfaltige Absagen (Verletzte, privat verhindert, Studium, Auslandsjahr...) aufs Parkett brachte – die Referees seien zudem „quasi Heimschiedsrichter“ gewesen. Braunschweig hätte gefühlt 15, ihr Team nur einen Sieben-Meter zugesprochen bekommen, bemängelte Lieb. Da Katharina Hannuschka im Angriff eine One-Women-Show ablieferte, war Oesingen chancenlos. Liebs Fazit: „Schlechtes Spiel und verschenkte Punkte. Ich hoffe, dass demnächst die Personaldecke wieder besser ist und wir endlich unsere ersten Punkte holen.“

Tore: Hannuschka (7).

VfL Wittingen II – HE-Büddenst. II 23:13 (13:3)

Hätten sie voll durchgezogen: Wittingens Damen hätten Helmstedt wohl mit einer richtigen Packung auf die Heimreise geschickt. Doch auch so genügte es zur Zweistelligkeit. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit leichte Unkonzentriertheiten in der Abwehr, aber alles in allem eine gute Mannschaftsleistung“, fasste Trainerin Tatjana Sablottny zusammen. Als die VfL-Reserve noch ernst machte, sahen die Handballfreunde keinen Stich (7:0). „Wir haben von Anfang an konzentriert aus einer starken Abwehr heraus Chancen erspielt und genutzt“, zog Sablottny ein zufriedenes Zwischenfazit. Von Helmstedt ging herzlich wenig Gefahr aus. Bis Wittingen nachlässig wurde.

Tore: Michael (5/2), Günther (5), Stresing (4), Lemke (4), Banse, F. Schulze, Fuhlbohm, Olvermann, L. Vahldieck (je 1).

Von Ingo Barrenscheen

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