Handball – Oberliga Herren: VfL verliert Derby gegen Vorsfelde unglücklich

Ein Schuss Cleverness...

Gegen die engagierten Wittinger (Arne Gades/M.) musste sich Aufstiegsfavorit MTV Vorsfelde schon mit aller Macht wehren. Letztlich setzten sich die Gäste glücklich mit einem Tor durch.
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Gegen die engagierten Wittinger (Arne Gades/M.) musste sich Aufstiegsfavorit MTV Vorsfelde schon mit aller Macht wehren. Letztlich setzten sich die Gäste glücklich mit einem Tor durch.

Wittingen. „Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“. Nach dem Derby der Handball-Oberliga gegen Spitzenreiter MTV Vorsfelde war Wittingens Trainer Axel Bühlow – frei nach Jürgen „die Kobra“ Wegmann – gezwungen, ein hilflos-enttäuschtes Fazit zu ziehen.

Denn nach dem 21:22 (13:14) gab es fast nichts, was dem kämpferisch starken und gut spielenden Aufsteiger vorzuwerfen war. Erst in den letzten Sekunden tütete Vorsfelde den Sieg ein.

Dass Vorsfelde nach dem knappen Sieg in Wittingen so ausgelassen jubelte, sagt vieles über den Spielverlauf.

Es fehlte ein Quäntchen. Von Fortunas Gunst. Aber auch ein „Schuss Cleverness“, urteilte Bühlow. „Die Cleverness, die wir in der Abwehr gezeigt haben, ist uns auf dem Weg nach vorne verloren gegangen“, haderte Bühlow. Denn seine Riege vermochte es nicht, sich für den enormen Aufwand zu belohnen. Nach 45 Minuten und dem Spielstand von 18:18 hatte Wittingen das vermeintliche Überteam der Liga soweit. Die Partie schien, langsam in Richtung VfL zu kippen.

Das überfordert wirkende Schiedsrichter-Gespann sorgte mit zwei Roten Karten und zwei Zwei-Minuten-Strafen (von 45:08 bis 47:29) für reichlich Platz in Vorsfeldes Deckung. Räume, die Wittingen auch mit drei Spielern mehr auf der Platte, nicht nutzte. „Pech!“, meinte Bühlow. Schließlich hätte sein Team „nicht geballert, die Überzahl gut ausgespielt.“ Aber entweder Torhüter Christian Rüger oder das Gebälk standen im Weg. Zehn große Chancen blieben in dieser Phase ungenutzt, weshalb Bühlow auch enttäuscht Bilanz zog. [...]

Von Matthias Jansen

Mehr zum Spiel lesen Sie am Montag im Isenhagener Kreisblatt.

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