6. Norddeutscher Futsal-Cup der B-Juniorinnen: JFV Kickers mit Abschlusspech

Schulze und Co. achtbarer Sechster

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Sechster in Norddeutschland: Die B-Juniorinnen der Kickers mit Joanna Burbidge (vorne v. l.), Emma Kretzschmar, Maya Schlottmann, Annika Meyer, Suanah Bauche, Johanna Schmale, Meike Krabus, Elisabeth Eickhoff sowie (hinten v. l.) Lina Stork, Inga Diekmann, Alke Schlichting, Neela Lütge, Jana Wegner, Trainerin Ivonn Lütge, Lina Schulze, Lucie Polte, Neele Klache.

Pinneberg/Schönewörde – Im ersten Moment seien ihre Schützlinge geknickt gewesen. Doch dazu bestand überhaupt kein Grund, meinte Trainerin Yvonn Lütge. „Ich bin stolz auf meine Mädels, und das können sie mit Sicherheit auch auf sich sein.“

Denn Platz sechs beim 6. Norddeutschen Futsal-Cup der B-Juniorinnen in Pinneberg war aller Ehren wert für das Team der JFV Kickers Hillerse-Leiferde-Volkse-Dalldorf.

Die stark ersatzgeschwächte Riege, zu der auch wieder die Schönewörderin Lina Schulze zählte, zog sich respektabel aus der Affäre.

Durch Verletzungen und Krankheit reisten die Kickers gerade einmal mit drei wirklichen B-Mädchen in den hohen Norden. Der Rest der Mannschaft wurde wie schon beim Landesvergleich (das IK berichtete) mit Spielerinnen der Jahrgänge 2004 bis 2006 aufgefüllt. Unglücklich der Einstand ins Turnier: Im ersten Spiel gegen den FC Union 60 hätte ihre Riege „ein gefühltes Chancenplus von 15:0“ gehabt, meinte Lütge. Doch das Runde wollte einfach nicht ins Eckige während der zwölf Minuten Spielzeit. Eine Analogie dann auch gegen Holstein Kiel, seines Zeichens Tabellenführer mit 85:0-Toren (!) in der Landesliga Schleswig. Erneut blieben einige Hochkaräter ungenutzt – eine Unkonzentriertheit führte dann zu allem Überfluss auch noch zur 0:1-Niederlage. Im abschließenden Gruppenspiel gegen den B-Juniorinnen-Bundesligisten Harburger TB hielten sich Schulze und Co. beim 1:3 dann sehr beachtlich.

Als Gruppendritter stand noch das Spiel um Platz fünf an. Erneut waren die Kickers spielbestimmend, doch die Ladehemmung setzte sich fort: 0:1 gegen den TuS Schwachhausen. Dennoch konnte ihr Team „erhobenen Hauptes“ zurück in den Kreis Gifhorn fahren, bilanzierte Lütge. „Eine tolle Leistung der noch sehr jungen Mannschaft mit viel Potenzial.“ Bemerkenswert sei gewesen, dass 16 von 19 Spielerinnen, egal ob verletzt oder angeschlagen, mit nach Pinneberg reisten. Für die Trainerin „ein toller Mannschaftszusammenhalt!“

VON INGO BARRENSCHEEN

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