Fußball – Bezirksliga: Wahrenholz erkauft Sieg über Isenbüttel mit zwei Verletzten

Schrecksekunden beim Primus-Schreck

Hart erkämpfter Sieg: Der VfL Wahrenholz (r. Daniel Müller) schwebt weiter auf Wolke sieben. Denn auch der Primus MTV Isenbüttel konnte den Lauf der Schwarz-Gelben nicht unterbrechen. 
+
Hart erkämpfter Sieg: Der VfL Wahrenholz (r. Daniel Müller) schwebt weiter auf Wolke sieben. Denn auch der Primus MTV Isenbüttel konnte den Lauf der Schwarz-Gelben nicht unterbrechen. 

Wahrenholz – Prachtwetter, Prachtkulisse, Prachtergebnis: Wenngleich der VfL Wahrenholz auf der Taterbusch-Steppe kein vorzeitiges Oster-Feuer(werk) entfachte, so verdiente er sich endgültig in dieser Bezirksliga-Saison den Ruf als Spitzenreiter-Schreck.

Auch im Rückspiel bezwangen die Überflieger in Schwarz-Gelb den Primus MTV Isenbüttel hauchzart mit 1:0 (0:0) und bauten ihren eindrucksvollen Lauf auf zehn ungeschlagene Spiele in Serie aus!.

Und doch hatte der Feiertags-Frohsinn bei Frühsommer-Wetter auch seine „Schattenseite“, wollte Coach Thorsten Thielemann nicht verhehlen. Denn mit Marcell Meyer (Oberschenkel-Zerrung) und Jan Schöbel (Achillessehne) beklagte Wahrenholz bereits früh zwei Ausfälle. „Der Sieg war teuer erkauft“, seufzte Thielemann von daher. Ohne zu wissen, wie schwer es das Duo tatsächlich erwischt hatte.

Vielleicht waren es auch diese „zwei harten Rückschläge“, die das Heimteam in den ersten 45 Minuten mental ein wenig lähmten. Beide Teams hätten sich „nicht wehgetan“, konstatierte Thielemann.

Umso engagierter der VfL-Start in den zweiten Spielabschnitt: Ausgerechnet Geburtstagskind Jan Evers setzte Isenbüttels Abwehrspieler Vassili Lütke derart unter Druck, dass diesem ein Eigentor unterlief (49.). Dem Mann des Tages, bei dem später am Abend auch noch eifrig der Triumph gefeiert wurde, hätte Thielemann auch liebend gerne ein richtiges Tor gegönnt. Doch Evers „verschluderte“ genauso wie einige Teamkollege vielversprechende Konter. „Dann wäre früher Ruhe gewesen.“ So aber antwortete der Tabellenführer bis zum Schluss mit wütenden Gegenangriffen, meist war aber am Sechzehner Endstation. Die meiste Gefahr brachte noch ein Isenbütteler Freistoß mit sich, der knapp am Tor vorbeistrich.

Letztlich reichte der eine Augenblick unter gütiger Mithilfe des Gegners zu drei Big Points, die Wahrenholz weiteren Puffer auf die Abstiegszone verschafften. Thielemann: „Es war kein technisches Highlight. Aber Riesen-Respekt, was meine Mannschaft kämpferisch abgeliefert hat.“

VON INGO BARRENSCHEEN

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare