Hallenfußball – Wittinger Cup 2018, Gruppe A: VfL Wittingen marschiert durch

Schnöckel und Co. machen Fass auf

Schon wieder eine 1a-Vorrunde: Der Ausrichter VfL Wittingen (l. Jannes Grebe) wurde Sieger in der Gruppe A, gefolgt vom VfL Vorhop (2. v. l. Maxim Horst). Foto: Barrenscheen

Wittingen – Nick Schnöckel ging gestern mit einem breiten Grinsen aus der Gelben Halle. Der Offensivakteur des gastgebenden VfL Wittingen/S. markierte vier Buden und sein Team marschierte souverän durch die Gruppe A beim 3. Wittinger Cup.

Doch das war noch nicht der alleinige Grund für seine gute Laune. Die drei Fünf-Liter-Fässe. r Bier zauberten ihm ein Lächeln ins Gesicht. Es ist Brauchtum beim Wittinger Cup, dass jeder zehnte Torschütze ein Fass abstaubt. Und es fielen in Gruppe A insgesamt 35 Tore. Ergo sammelte er als einziger die Kaltgetränke unter den ersten fünf Mannschaften ein.

Natürlich zeigte sich Wittingens Trainer Naim Fetahu aufgrund der Machtdemonstration seiner Schützlinge, die alle vier Spiele für sich entschieden, mehr als zufrieden. „Ich bin positiv überrascht, wie stark sich die Jungs präsentiert haben.“ Dabei schickten die Brauereistädter ihr letztes Aufgebot auf das Parkett. Das soll sich bis zum Finaltag am morgigen Freitag wieder etwas entspannen. „Ich hoffe, dass ich dann nicht mehr spielen muss“, schnaufte Fetahu durch. Er selber zeigte aber einen gelungenen Auftritt, trug sich gleich zweimal in die Torschützenliste ein.

Ebenfalls der VfL Vorhop hatte Grund zur Freude. Die Mannen von Trainer Walter Dürkop machten dort weiter, wo sie beim Volksbank-Hallenmaster-Cup aufgehört hatten. Mit einem flotten Offensivfußball. Dementsprechend zufrieden zeigte sich der Übungsleiter: „Wir haben wieder ordentlich zusammen kombiniert.“ Dennoch: „Vor dem Tor müssen wir noch konsequenter werden.“

Viel zu schlampig vor dem Gehäuse präsentierte sich auch der SV Langwedel. Die Schwarz-Weißen gingen mit einer Nullrunde unter. Allerdings hatte der Underdog auch nur sechs Spieler dabei. „Man hat eben schnell gemerkt, dass die Luft ausgeht. Das kannst du in der Halle nicht kompensieren“, so SVL-Akteur André Liedtke.

Das dritte Ticket für Freitag sicherte sich der SV Hankensbüttel, der TuS Ehra-Lessien schied hingegen aus.

Von Ingo Barrenscheen und Jannis Klimburg

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