Fußball: Druck auf Wolfsburg wächst zunehmend / In Düsseldorf „müssen wir gewinnen“

Schmadtke „sieht Situation ganz klar“

Da hilft auch kein Stoßgebet: Arjen Robben (knieend) wird vom Platz gestellt. Doch anders als der VfL standen die Bayern wieder auf.
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Da hilft auch kein Stoßgebet: Arjen Robben (knieend) wird vom Platz gestellt. Doch anders als der VfL standen die Bayern wieder auf.

ib Wolfsburg. Frust in der Gegenwart. Druck in der Zukunft. Das 1:3 gegen den FC Bayern München hat die Situation des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg noch weiter zugespitzt.

Nach nunmehr sechs Spielen ohne Sieg und dem Absturz ins dichte Gedränge knapp überhalb der Abstiegsplätze stilisiert die Herbst-Anfänge zu Wochen der Wahrheit hoch.

Angefangen mit dem Sechs-Punkte-Spiel am Samstag beim Schlusslicht Fortuna Düsseldorf. Auf dieses Match richteten sich nach der verpassten Chance gegen den Rekordmeister bereits die Wolfsburger Blicke. Und Sportdirektor Jörg Schmadtke betonte, dass sich der Club nicht in Selbstgefälligkeit verstricken würde, da ja bei der Durststrecke auch anständige Leistungen dazwischen waren, aber eben nur die Ergebnisse ausblieben. „Es kam ja nach unserem letzten Heimspiel schon der Anklang auf, ob wir alles zu schön reden. Tun wir nicht. Wir sehen die Situation schon ganz klar“, betonte Schmadtke.

Auch die VfL-Spieler beteuerten, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt hätten. Sechs Begegnungen ohne Erfolgserlebnis seien „eine lange Zeit“, bestätigte Angreifer Daniel Ginczek. Und mit Blick auf Düsseldorf meinte er: „Das sind die Spiele, die wir gewinnen müssen.“ Dass der Aufsteiger am Freitagabend ein denkwürdiges Desaster in Frankfurt erlebte (1:7), erschwere die Aufgabe für den VfL noch, glaubt er. „Das ist wahrscheinlich nicht das Beste für uns, weil sie sich noch einmal sammeln werden. Aber das können wir nicht beeinflussen.“

Wolfsburgs Mittelfeldakteur Yannick Gerhardt erklärte, die Wölfe dürften sich mit der jüngsten Negativserie „nicht so lange aufhalten. Man kann uns nicht vorwerfen, dass wir gegen Bayern nicht wollten oder keine Leidenschaft gezeigt haben.“ Die Grundeinstellung sei nach wie vor positiv. Gerhardt: „Aber wir müssen jetzt langsam wieder etwas Zählbares einfahren.“

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