Schluss mit den VfL-Pleiten

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Zur Not auch mal durchbeißen: Der VfL Wittingen (am Ball Svenja Eschert) hofft heute im Heimspiel gegen Zweidorf/Bortfeld auf das Ende der wochenlangen Durststrecke.

Wittingen - Von Arek Marud. So langsam reicht es mit den Entbehrungen. Nach einem halben Dutzend Niederlagen hoffen die Oberliga-Handballerinnen des VfL Wittingen auf ein Ende der Durststrecke.

Am heutigen Sonnabend um 17.15 Uhr will der Aufsteiger im Heimspiel gegen den Tabellenneunten SG Zweidorf/Bortfeld endlich wieder das Wort Sieg in sein Vokabular aufnehmen. Trainer Axel Bühlow wird angesichts der immer näher rückenden Abstiegsränge langsam ungeduldig. „Wir müssen irgendwann die Punkte holen. Irgendwann muss der Knoten platzen.“ Deshalb wird auch nicht lange über das kurzfristige Ziel diskutiert. Bühlow: „Wir müssen zwei Punkte holen. Gerade zuhause.“ Und gerade gegen diesen Gegner.

Zweidorf/Bortfeld gehört zwar nicht zum Kanonenfutter der Liga, aber als Tabellenneunter auch nicht zu den Oberliga-Übermächtigen. Erst recht nach drei Niederlagen in Folge, darunter das 23:26 bei Lachte-Lutter (11.). Bühlow warnt und wundert sich. „Der Gegner ist besser als die aktuelle Platzierung. Ich weiß auch nicht, was mit denen los ist.“ Gemessen am beunruhigenden Abwärtstrend des VfL ist die SG-Bilanz noch halbwegs erträglich.

In Sachen Ehrgeiz kann Bühlow seiner Mannschaft, die heute ohne die verhinderten Nina und Lena Zergiebel antritt, keine Vorwürfe machen. „Das Team ist motiviert. Es fehlt nur das i-Tüpfelchen.“ Wittingen gibt zwar neuerdings artig die Punkte ab, wehrt und bemüht sich aber im Rahmen seiner Möglichkeiten. „Schön wäre es, wenn man dafür auch mal belohnt wird“, hofft der VfL-Trainer, dass sich das Glück endlich auf die Wittinger Seite schlägt.

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