Fußball – 1. Kreisklasse 1: Schönewörde trifft auf Groß Oesingen II / Ohretal vor Aufschwung / Wittingen II droht der Absturz

Schluss mit Schönspielen! Wrede fordert Ergebnisse

Wittingen II (l.) wird in Osloß wohl wieder ersatzgeschwächt antreten, muss sich für Zählbares schon sehr strecken.

mj. Drei von sieben! Der 13.  Spieltag in der 1. Fußball-Kreisklasse 1 ist arg zerissen. Nur die Partien Westerbeck gegen Dannenbüttel, Grußendorf gegen Bergfeld und Osloß gegen Wittingen II finden am ursprünglichen Termin (Sonntag, 14 Uhr) statt.

Los geht es schon heute (19 Uhr) mit dem Heimspiel von Schönewörde gegen Groß Oesingen II. Sonnabend (14 Uhr) empfängt Isenbüttel II den Spitzenreiter aus Rühen. Zwei und eine Stunde vor den restlichen Sonntagsspielen werden in Parsau und Tappenbeck die Partien angepfiffen.

TSV Schönewörde –

SV Groß Oesingen II

Die Vorfreude ist riesig. Auf das Spiel gegen Groß Oesingens Zweite und das am Wochenende folgende Nordkreis-Boßeln. „Wir sind total glücklich. Mit einem klasse Spiel werden wir dieses Wochenende eröffnen“, ist TSV-Trainer Benjamin Wrede optimistisch. Und mit Zählern. Denn nachdem Schönewörde aus den letzten neun Spielen nur vier Punkte einfuhr, soll jetzt wieder Zählbares verbucht werden. „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir genug schön gespielt haben. Jetzt müssen Ergebnisse folgen“, meint Wrede, der trotz der Durststrecke zufrieden mit den Leistungen war. Und die Mannschaft hätte verstanden, worauf es jetzt ankommt. Bei einer Niederlage hätte der Abstiegskampf begonnen, so Wrede. Der Vorletzte Groß Oesingen II hätte dann nach Punkten mit Schönewörde gleichgezogen.

MTV Isenbüttel II –

SV BW Rühen

Schlägts in Isenbüttel zwölf? Der Spitzenreiter aus Rühen kann am Wochenende das Dutzend voll machen und auch im zwölften Saisoneinsatz ungeschlagen bleiben. Isenbüttels Reserve gehört zwar zu den stärkeren Heimmannschaften, musste aber auch schon zwei Pleiten einstecken. Hoffnung macht, dass die Blau-Weißen schon einmal auswärts bei der Zweitvertretung des VfL Wittingen (3:3) patzten.

FC Parsau II –

Wesendorfer SC II

Eine Pflichtaufgabe für die Wesendorfer. Parsau II rangiert mit nur drei Zählern auf dem letzten Platz. Und Wesendorf II, das bereits neun Zähler eingesammelt hatte, könnte sich weiter vom Tabellenende absetzen. Zuletzt spezialisierte sich der WSC aber auf Unentschieden. Nach den letzten drei Partien gab es jeweils nur einen Zähler. Das wäre wohl zu wenig.

SV Tappenbeck –

FC Ohretal

Tabellennachbarn unter sich. Den SVT und Ohretal trennen nur drei Zähler. Mit einem Sieg würde der FCO sicher einen Platz nach oben klettern, da die Mannschaft von Trainer Joachim Schöbel vor dem Duell mit den Tappenbeckern die bessere Tordifferenz aufweist. Das dürfte am Sonntag aber nur Schall und Rauch sein. Zuvor sind viele FCO-Kicker beim Boßeln. „Und selbst wenn die Jungs putzmunter wäre, würden es schwer“, sagt Schöbel, der dennoch hofft, dass der Kontakt zum SVT nicht abreißt.

SV Westerbeck –

SV Dannenbüttel

Den letzten Punktverlust gönnte sich Westerbeck beim 2:2 gegen Aufstiegskonkurrent Grußendorf. Gegen Dannenbüttel sollte die Serie von zuletzt drei Siegen nicht enden. Die Gefahr, dadurch komplett den Anschluss an Spitzenreiter Rühen zu verlieren, wäre groß. Und bei nun schon sechs Zählern Rückstand kann sich der SVW vorerst keinen Patzer mehr erlauben.

TSV Grußendorf –

TSV Bergfeld

Rechtzeitig raus aus dem Loch? Mit zwei Siegen über Parsau II (1:0) und Isenbüttel II (3:1) zeigte Bergfeld wieder ansteigende Form. Ob das für Aufstiegsanwärter Grußendorf reicht? Daheim gab sich die Mannschaft von Matthias Weiß noch keine Blöße, hat die makellose Bilanz von fünf Siegen. Dennoch zeigte Grußendorf zuletzt Schwächen. Von den letzten 15 Punkten verbuchten die Blau-Weißen nur sieben Zähler.

SV Osloß –

VfL Wittingen/S. II

Die meisten seiner Spieler empfehlen sich für höhere Aufgaben, helfen in der Bezirksliga-Mannschaft aus. Patrick Borchers, Trainer der VfL-Reserve, kann nur sehnsüchtig nach oben schauen. Mit den Möglichkeiten der Wittinger Reserve versucht er, den Schaden ins Grenzen zu halten. Bei einer Niederlage in Osloß könnte Wittingen II sogar auf einen Abstiegsplatz abrutschen.

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