Tischtennis: VfL Knesebeck will bloß noch lernen

Saison abgehakt

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Stefan Selent (r.) und Jan Lemme gewannen ihr Doppel auch beim Rückrundenauftakt gegen Hehlingen. Lemme blieb anschließend auch in den Einzeln ohne Punktverlust.

Starker Start! Der SSV Radenbeck-Zasenbeck gewann auch sein erstes Rückrundenspiel, bleibt somit Spitzenreiter in der Tischtennis-Bezirksoberliga, in der Wahrenholz auch zwei Siege holte.

Bezirksoberliga

TTC Wahrenholz – Germ. Helmstedt 9:2

Der TTC Wahrenholz hatte leichtes Spiel gegen das Schlusslicht. Lediglich am Anfang gewann Helmstedt zwei Partien, dann machte der TTC den Sieg perfekt. Burkhard Hoffmann fuhr den entscheidenden Punkt zum 9:2 ein.

TTC-Punkte: Meinecke/Hoffmann, Bösche/Fromhage, Hoffmann (2), Bösche, Fromhage, Kuhn, Wegmeyer, Meinecke.

SSV Neuhaus III – TTC Wahrenholz 1:9

Beim Tabellenvorletzten hatten die Wahrenholzer sogar noch weniger Probleme, auch weil Neuhaus mit dreifachem Ersatz auflief. „Wobei damit das neue untere Paarkreuz stärker als die normale Besetzung wurde“, meinte TTC-Spieler Jens Wegmeyer, der als einziges ein Spiel abgab und sich über das 9:1 freute: „Ein wichtiger Sieg, da wir nun im gesicherten Mittelfeld angekommen sind.“

TTC-Punkte: Meincke/Hoffmann, Bösche/Fromhage, Kuhn/Wegmeyer, Hoffmann, Meinecke (2), Fromgae, Bösche, Kuhn.

SSV Radenbeck-Za. – Hehlingen/N. 9:2

„Im Vorfeld war uns nicht klar, ob wir an die überragenden Leistungen aus der Vorrunde anknüpfen können“, gab SSV-Spieler Jan Lemme zu und nach den Doppeln sah es auch nicht gut aus (1:2). Doch danach startete RaZa durch, gab kein einziges Einzel ab und feierte so den erfolgreichen Rückrundenauftakt. „Damit haben wir nicht gerechnet“, meinte Lemme, der selbst zweimal 3:0 gewann und mit dem SSV weiter von der Spitze grüßt.

SSV-Punkte: Lemme/Selent, Lemme (2), Pörschke (2), Schulz, Wichmann, Selent, Meyer.

Bezirksklasse

TSV Grußendorf – VfL Knesebeck 9:3

Beide Mannschaften brachten ihre wirklichen Qualitäten nicht auf die Platten, dennoch konnte Grußendorf seine Favoritenrolle mit einem klaren Sieg unterstreichen. Pech hatte Dennis Reichelt, der sich gegen Nico Zizerig in einem Krimi im fünften Satz geschlagen geben musste.

MTV Isenbüttel – VfL Knesebeck 9:6

Wie im Hinspiel war zu merken, dass die beiden Mannschaften sich auf Augenhöhe befinden – 35:27-Sätze bestätigten dies. „Da waren sich beide einig. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, so VfL-Akteur Reichelt. Zudem fügte er an: „Da man diese Saison in Knesebeck bereits abgehakt hat, ist es nun eine Halbserie, die zum Lernen genutzt werden soll.“

Kreisliga

SSV Radenbeck-Za. II – SV Jembke III 9:3

Jembke spielte besser, als es der vorletzte Tabellenplatz vorzugeben scheint und hat zudem einen neuen Spitzenspieler aus der Bezirksoberliga dazu bekommen. Beide Mannschaften gingen in den Doppeln sehr engagiert zu Werke. RaZa führte anschließend 2:1 und hatte in den Einzeln oftmals auch das bessere Ende für sich. So kam schlussendlich der klare 9:3-Sieg zustande. „Ein guter Start in die Rückrunde. Das ist wichtig“, befand SSV-Akteur Dirk Jakob.

SSV-Punkte: Carminke/Tack, Meyer/Jacob, Meyer (2), Jacob (2), Carminke, Tack, Zänker.

2. Kreisklasse

VfL Knesebeck II – SV Jembke IV 7:4

Knesebeck konterte die Hinspielniederlage. Vor allem Marc Jeske präsentierte sich sehr stark, gewann beide Einzelduelle. „Insgesamt zeigte die Mannschaft eine starke Leistung, was die Meisterschaftsambitionen deutlich unterstreicht“, äußerte sich VfL-Sprecher Dennis Reichelt.

4. Kreisklasse

TSV Fort. Bergfeld – VfL Germ. Ummern II 7:1

Für Ummern war Bergfeld kein dankbarer Gegner. Nach einem 1:1 nach den Doppeln lief für den VfL nicht mehr viel zusammen. Die letzten drei Einzel wurden zwar alle erst im fünften Satz entschieden, davon hatte Ummern jedoch nichts, da man keinen der Krimis in etwas Zählbares verwandeln konnte. Insgesamt eine sehr klare Partie. „Sicher wäre der ein oder andere Punkt mehr drin gewesen, an ein Unentschieden oder einen Sieg war jedoch nicht zu denken“, gab VfL-Sprecher Florian Landsmann zu.

5. Kreisklasse

SV Steinhorst III – VfL Germ. Ummern III 7:0

Im Duell der Tabellennachbarn entschieden die Gastgeber die Partie klar für sich. Steinhorst machte von Anfang an ernst und gewann direkt beide Doppel. Ummern kam aber auch im weiteren Spielverlauf nicht in die Partie. Lediglich Ingo Heinrich hatte bei seiner knappen 3:2-Niederlage gegen Stefan Litau den Ummeraner Ehrenpunkt auf dem Schläger. Für Ummern III ein Spiel zum Vergessen. Der SV Steinhorst dagegen ist wieder dran.

Von Jannis Klimburg und Christian Thiemann

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