Handball – Oberliga Herren: 28:25 für geschröpften VfL schmeichelt SV Alfeld

Rumpfteam, Rumpfsieg...

Entwischt! Im Duell der Kreisläufer hat sich Stefan Tietz (r.) von seinem Alfelder Pendant Andreas Lück abgesetzt. Der VfL Wittingen hätte das Ergebnis auch noch weitaus deutlicher als das letztendliche 28:25 gestalten können.

Wittingen. Der VfL Wittingen hat ab sofort eine Klatsche. Tausende sogar. Aus Pappe. Zum Radau machen für die Fans. Gut und gerne hätte der Handball-Oberligist am Sonnabend im Heimspiel auch dem SV Alfeld eine Klatsche verabreichen können.

Doch das Rumpfteam lief auf der letzten Rille zu einem 28:25-Rumpfsieg. Reicht ja auch hin.

So sah es Axel Bühlow jedenfalls. „Für schöne Spiele gibt es auch nur zwei Punkte“, wählte Wittingens Coach den pragmatischen Tenor. Der gefühlte (und mögliche) Endstand lautete in etwa 35:20. „An und für sich hätten wir zehn bis zwölf Tore mehr werfen und sechs bis acht weniger kassieren können“, so Bühlows Hochrechnung. Denn Alfeld, bereits mit zwei Niederlagen im Gepäck angereist, enttäuschte über weite Strecken der Partie und konnte selbst einem enorm ersatzgeschwächten VfL zu keinem Zeitpunkt wirklich das Wasser reichen.

Dafür offenbarte sich das Angriffsspiel der Grün-Weißen als zu durchschaubar. Der SVA biss in der Anfangsphase auf Brauereistadt-Beton und wählte dann nur noch Schema F. Das da hieß: Anspiele jeder Couleur auf den Kreisläufer. Das unterbanden die Gastgeber eingangs in Perfektion. 8:2-Führung für Wittingen nach 19 Minuten. Im Umkehrschluss bekam Alfeld seinen Mittelblock aber nicht dicht. Ein gefundenes Fressen für VfL-Wusel Stefan Tietz und Torben Banse.

Von Ingo Barrenscheen

Mehr zum Spiel lesen Sie am Montag im E-Paper und im gedruckten IK.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare