Fußball – Kreisliga: Aufsteiger bezwingt den Favoriten Westerbeck mit 5:1 / VfL Ummern ballert sich zum 7:1

SV BW Rühen erklimmt die Tabellenspitze

Spieler des Tages: Jannes Drangmeister (l.) avancierte mit einem Viererpack sowie zwei Assists zum Man of the Match beim 7:1 des VfL Germania Ummern gegen den SV Triangel.

jk. Viele Treffer beschenkten die Kreisliga-Teams den Zuschauern am gestrigen Sonntag. Unter anderem bezwang überraschend der Aufsteiger SV BW Rühen den Titelkandidaten SV Westerbeck mit 5:1.

Indes ballerte Jannes Drangmeister quasi im Alleingang den VfL Germania Ummern zum 7:1-Kantersieg.

SV Westerbeck – SV BW Rühen 1:5 (1:2)

Eine faustdicke Überraschung erlebten die Zuschauer in Westerbeck. Denn der SV BW Rühen trat als mutiger Aufsteiger an, versteckte sich keineswegs. Die Hausherren dagegen operierten vorwiegend mit langen Bällen, womit die Gäste keinerlei Mühe hatten. Auch deswegen gingen die Blau-Weißen durch Kevin Fries in Front. Maximilian Knorr legte nur wenig später nach, ehe der SVW vor dem Pausentee noch zum 1:2-Anschlusstreffer kam. Doch nach dem Seitentausch wurde es dann einseitig, weil der Gastgeber zu ideenlos agierte und die Gäste ihre Chancen eiskalt nutzten. Domenik Feind, Miles Drechsler sowie Christopher Ramolla schraubten das Resultat in die Höhe. „Wir haben uns teilweise dem Gegner angepasst mit der Spielweise, aber dann auch wieder in die Spur gefunden. Daher bin ich echt zufrieden“, resümiert BW-Coach André Thiele.

VfL Germania Ummern – SV Triangel 7:1 (2:0)

Einmal mehr hat der VfL Germania Ummern es geschafft, die vielen PS von der Offensive auf den Rasen zu bringen. Das Sturmduo Vitalij Sterz und Jannes Drangmeister machte seinem Namen alle Ehre gegen Triangel. Dabei hielten die Gäste in den ersten 20 Minuten noch gut dagegen, doch mit dem 1:0 durch Sterz (20.) nahm das Spiel dann seinen Lauf. „Der SV Triangel hat danach das Fußball spielen eingestellt. Dann waren nur noch wir am Drücker“, sagte ein begeisterter VfL-Coach Thorsten Hahn. In Folge spielten sich die Hausherren in einen Rausch. Noch vor dem Pausentee machte Drangmeister (37.) mit dem 2:0 alles klar. Gegen einen „lustlosen SVT“, wie Hahn berichtete, hatten die Germanen in Hälfte zwei leichtes Spiel. Vor allem Drangmeister präsentierte sich in prächtiger Form, markierte beim 7:1 einen Viererpack. „Zur Halbzeit hätten wir schon höher führen können. Das haben wir nach der Pause dann zum Glück nachgeholt“, bilanzierte Hahn.

SV Leiferde – VfL Knesebeck 0:3 (0:1)

Die SV Leiferde scheint der neue Lieblingsgegner des VfL Knesebeck zu sein. Im Pokal triumphierten die Einhörner deutlich mit 5:0, nun behielt der VfL mit 3:0 die Oberhand. Dabei waren in Hälfte eins die Chancen hüben wie drüben noch Mangelware. Doch eine der wenigen Möglichkeiten nutzte Francesco Natale nach einer sehenswerten Kombination zum 0:1 (40.). Die Führung spielte den Gästen in die Karten, weil die Platzherren nun kommen musste. Dadurch ergaben sich riesengroße Räume, die die Knesebecker auch fanden. Mit dem 0:2 durch wiederum Natale war die Messe dann gelesen (72.). Doch weil es so schön war, legten die Gäste noch einen drauf. Quasi mit dem Schlusspfiff vollendete Daniel Meinecke einen Konter zum 0:3-Endstand (90.). „Wir haben taktisch sehr diszipliniert agiert und die Jungs haben die Vorgaben wunderbar eingehalten“, freute sich VfL-Coach Detlef Weber.

FC Schwülper – VfL Vorhop 1:1 (0:0)

„Wenn du über eine halbe Stunde in Unterzahl spielst und dann noch den Ausgleich markierst, ist das schon ein gefühlter Sieg“, hob VfL-Trainer Walter Dürkop denn Daumen. Denn ab der 55. Spielminute mussten die Gäste mit zehn Leuten weiterspielen, weil Andre Helms mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde. Zuvor hatten die Vorhoper in Halbzeit eins bereits mehrmals die Chance, die Führung zu erzielen. Die Ungenauigkeit im Abschluss sollte sich dann prompt rächen. Der FC Schwülper brachte die Rot-Weißen ins Hintertreffen (47.). „Sie haben uns in der Phase ordentlich unter Druck gesetzt. Aber zum Glück konnten wir uns dann auch noch befreien“, so Dürkop. So war es einmal mehr Kapitän Kevin Büttner, der nach einem Schuss von Mohammad Allah Moradi den Abpraller versenkte – 1:1 (60.). Trotz der Unterzahl spielte der VfL auf den Siegtreffer, doch dieser blieb verwehrt, auch weil Pierre Peesel nach einer Ecke das runde Leder nicht im Tor unterbrachte.

MTV Gifhorn II – FC Brome 1:3 (1:2)

Nach 15 Minuten gerieten die Bromer zunächst einmal ins Hintertreffen, weil Bilal Erciyas per Distanzschuss zur Führung traf. Doch mit der Zeit fanden die Burgherren besser in die Partie und bestimmten das Geschehen auf dem Platz. Zwar hatte der MTV mehr Ballbesitz, wusste damit aber nur wenig anzufangen. Die Grün-Weißen dagegen spielten schnörkelos nach vorne und belohnten sich mit dem 1:1 durch Ahmed Chaaban (28.). Dieser hatte nun Lust auf mehr und bog die Partie quasi im Alleingang – 1:2 (45.). Nach dem Seitentausch war weiterhin von den Platzherren nur wenig zu sehen, so dass Daniel Müller in der 63. Minute für die Entscheidung sorgte.

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