Stürmer hilft zwischen den Pfosten aus / Artur Michel erzielt das goldene Tor

Ruder hält HSV-Sieg fest

Ausgebremst: Für die Sprakensehler Offensivakteure wie Diego Keller (r.) gab es gegen die Hankensbütteler Abwehr um Waldemar Lieder (M./später Gelb-Rote Karte) kein Durchkommen. Foto: Jansen

Sprakensehl. Der SV Hankensbüttel bleibt so etwas wie die Wundertüte der Kreisliga. Nach der indiskutablen Niederlage gegen Wahrenholz II in der Vorwoche gelang dem Team von Jens Meyer in Sprakensehl ein 1:0.

„Das war aber ein sehr, sehr glücklicher Sieg“, räumte Meyer nach dem Schlusspfiff unumwunden ein.

Sprakensehls Coach Goran Spiroski sah es änlich. „Das war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel“. Eines sei aber auch gleich vorweg gesagt, es war beileibe kein fußballerischer Leckerbissen. 90 Minuten lang zeigten beide Teams mehr Krampf als Kampf. Der entscheidende Treffer fiel schon in der ersten Halbzeit. Gut eine halbe Stunde war absolviert, als Ali Jfeily scharf von außen flankte und Artur Michel im zweiten Versuch den Ball versenkte. Offensiv hatten die Hankensbütteler auch nicht mehr allzuviel zu bieten. Sprakensehl hingegen hatte einige gute Chancen, insbesondere im zweiten Durchgang. Beim glänzend aufgelegten Aushilfs-Torwart Boris Ruder war dann aber Endstation. Alleine Denny Iwan scheiterte nicht nur einmal am starken Hankensbütteler Schlussmann. „Boris hat richtige Torhüter-Qualitäten gezeigt“, lobte Meyer ausdrücklich.

Goran Spiroski aber malte eine düstere Zukunfts-Vision für seinen SSV: „Das war eine bittere Niederlage. Jetzt wird es richtig schwer.“

Tor: 0:1 Michel (36.).

Gelb-Rot Karte: Lieder (54./HSV), Glassmann (90.+1/Sprakensehl).

Von Kai Schüttenberg

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