Eishockey – DEL: Grizzlys reicht 2:0 in Krefeld nicht / Heute wackelt Platz sechs!

Rolle rückwärts am Rhein

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Trotz 2:0- und 3:2-Führung noch ins Hintertreffen geraten: Die Grizzlys Wolfsburg (l. Fabio Pfohl) kassierten beim Tabellenvorletzten Krefeld Pinguine eine 3:4-Niederlage nach Verlängerung.

Krefeld. Bereits am Tag vor seinem 31. Geburtstag hatte Alexander Weiss die Wiederauferstehung der Grizzlys Wolfsburg mit einem Doppelpack maßgeblich mitbeeinflusst.

Und auch am Tag nach seinem Wiegenfest schien der vor der Saison aus Köln verpflichtete Stürmer zum Matchwinner zu avancieren. Nach seinem erneuten Doppelpack steuerte der Deutsche Vizemeister in der DEL auf den Auswärts-Pflichtsieg beim Vorletzten Krefeld Pinguine hin. Doch weder die 2:0-Führung noch das 3:2 durch Christoph Höhenleitner reichten am Ende zu drei Punkten. Sondern nur zu einem.

Wolfsburg handelte sich gegen den weiterhin unliebsamen Gegner eine 3:4-Niederlage nach Verlängerung ein und schaffte es nicht, den Dreier bei der DEG zu vergolden. Vielmehr fiel die Mannschaft von Noch-Trainer Pavel Gross durch die Siege von Köln und Bremerhaven auf Platz sechs zurück und könnte heute sogar noch aus den direkten Play-Off-Plätzen purzeln, wenn Iserlohn punktet.

Eingangs setzten sich die Weiss-Festspiele fort. Wolfsburg präsentierte sich in den ersten Minuten als das aktivere Team und legte vor. Mit zunehmender Dauer sahen sich die Grizzlys aber immer wieder gefährlichen Szenen der Pinguine ausgesetzt. Kevin Orendorz vergab die dickste Möglichkeit, auf der Gegenseite hätte Brent Aubin durchaus auch erhöhen können (18.).

Die Gäste mussten weiter auf der Hut bleiben, kamen aber dennoch zum zweiten Treffer (32.). Ausgerechnet ein Krefelder Unterzahl-Tor verlieh der Partie neue Würze. Das Kellerkind glich in der doch recht zähflüssigen Begegnung verdientermaßen aus und fand auch auf Höhenleitners Konter noch eine Antwort. Kamil Kreps hatte wenige Augenblicke zuvor mit einem Lattenknaller die Vorentscheidung verpasst für die Grizzlys. Die Strafe folgte auf dem Fuße.

Wolfsburgs Weiss haderte: „Es war heute zu wenig von uns. Meine Tore sind schön, aber lieber treffe ich nicht und wir gewinnen.“

Von Ingo Barrenscheen

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