Fußball – Bezirksliga: Gewinnt Wittingen gegen VfR Eintracht Nord Wolfsburg, ist der Klassenerhalt unter Dach und Fach

Rettung in Sicht: Erster Matchball für VfL

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Diese drei Punkte noch, dann ist der VfL Wittingen/S. um Coach Naim Fetahu vorzeitig gerettet in der Fußball-Bezirksliga. Das Heimspiel am Sonntag gegen Eintracht Nord Wolfsburg ist der Matchball schlechthin.

Wittingen. Von Sinnen!? Den Sieg von Keller-Konkurrent VfR Eintracht Nord Wolfsburg gegen den MTV Isenbüttel nahm Naim Fetahu überraschenderweise gut gelaunt zur Kenntnis.

„Ich war froh, dass sie gewonnen haben“, sagte der Trainer von Fußball-Bezirksligist VfL Wittingen vor dem direkten Aufeinandertreffen der beiden Abstiegskandidaten in der Brauereistadt (Sonntag, 15 Uhr).

Aber warum gönnt er dem Widersacher im Überlebenskampf die wichtigen Zähler? Damit sein Team nach den erfolgreichen Spielen gegen Isenbüttel (2:2), den SSV Kästorf (1:0) und den SSV Didderse (12:4) nicht die Bodenhaftung verliert. „Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen. Wir sind nicht der FC Barcelona“, warnt Wittingens Trainer. In der Rückserie holte der VfL (11 Punkte) nur fünf Zähler mehr als die Eintracht. „Wir haben uns mit Ausnahme der letzten drei Spiele nicht mit Ruhm bekleckert.“

Und doch: Nach der kleinen Serie hat Wittingen am Sonntag den ersten Matchball zum Klassenerhalt. Ein Sieg und der Aufsteiger hätte das erste Jahr auf Bezirksebene schadlos überstanden. Fetahu hofft auf ein vorzeitiges, gutes Ende. „Gegen Isenbüttel haben wir gut gespielt, gegen Kästorf gut gekämpft, gegen Didderse gut getroffen.“ Und nach dem Spiel gegen den VfR Eintracht Nord soll gut gefeiert werden. „Einen besseren Tag gibt es doch nicht, als bei unserem letzten Heimspiel den Klassenerhalt perfekt zu machen“, so Fetahu.

In der Vorbereitung auf das vielleicht wichtigste Spiel will er nichts ändern. „Es läuft. Und dann muss man es laufen lassen“, grinst der Wittinger Coach, der kein Torfestival wie im Hinspiel (6:0) oder gegen Didderse erwartet. „Auch für ein 1:0 gibt es drei Punkte.“ Denn obwohl die Abwehr beim jüngsten 12:4-Offensivspektakel nicht immer sicher stand, würden alle, „wenn es hart auf hart kommt“, in der Verteidigung gut zusammenarbeiten.

Das Hauptaugenmerk liegt aber auf der Offensive. „Wir haben Selbstvertrauen getankt, die Stürmer treffen. Wir spielen auf Sieg. Und ich bin mir sicher, dass wir gewinnen“, geht Fetahu optimistisch den ersten Matchball an. Zumal sich die personelle Lage etwas entspannt. Mit Ausnahme von Tim-Bastian Lange (Urlaub) stehen alle Spieler vom letzten Wochenende zur Verfügung. Dazu kommen mit Edgar Sorokin und Philipp Greve zwei Rückkehrer. „Wir werden schon eine vernünftige Mannschaft auf den Platz stellen.“ Fetahu freut sich jedenfalls schon auf das Wochenende. Dann aber nur auf drei eigene Punkte.

Von Matthias Jansen

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