Volleyball – Bezirksliga Damen: VG Hankensbüttel-Knesebeck erwartet Ersten und Dritten

Reicht Puste für neuen Paukenschlag?

Wollen zwei Große ärgern: Die VG-Damen treffen an diesem Wochenende auf den Ersten und Dritten der Bezirksliga. Stefanie Krebiel (l.) muss passen. Foto: Barrenscheen

ib Knesebeck. Grün ist bekanntlich die Farbe der Hoffnung. Gegen das Gleiche in Grün hätten die Volleyballerinnen der VG Hankensbüttel-Knesebeck ganz und gar nichts einzuwenden.

Nach dem Paukenschlag zum Ausklang des alten hofft der Bezirksliga-Rückkehrer auch zum Einstand des neuen Jahres im Doppel-Heimspiel am Sonnabend (15 Uhr, Knesebeck) auf einen Coup.

Im Dezember verabschiedete sich das Team mit Siegen gegen den damaligen Tabellenführer Uetze und den -vierten Scheuen in die Weihnachtspause. Zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs warten nun mit dem neuen Spitzenreiter SG Bergen-Wietzendorf und dem SV Holdenstedt (3.) „zwei Brocken“, betont VG-Trainerin Britta Puls.

Die personellen Voraussetzungen für eine erneute, faustdicke Überraschung könnten besser sein. Stefanie Krebiel (Achillessehnenprobleme), Melanie Sonnenberg (Umzug) sowie die Studentinnen Fee Pieper und Lena Schmerschneider hinterlassen Lücken. „Das tut weh“, bekräftigt Puls. Mit nur neun Spielerinnen könnte es mit der Kraft eng werden gegen die zwei Aufstiegsanwärter. „Unser Libero Franziska Sülz soll uns entlasten“, sagt Hankensbüttel-Knesebecks Frontfrau. Zudem will sie wieder ein Warm-Up-Training vorschieben, das zuletzt eine prima Wirkung entfaltete. „Wir wollen mit Spaß an die Spiele herangehen und die beiden Gegner ärgern.“ Ohne sich selbst zu großen Druck zu machen.

Primus Bergen-Wietzendorf sei ein „unberechenbarer“ Widersacher, da die SG unsauber spiele, erklärt Puls. „Da denkt man, es kommt ein Schlag, und dann wird’s eine Bogenlampe...“ Holdenstedt indes sei besser zu kalkulieren. So oder so: Die VG benötigt am Sonnabend in Knesebeck einen Sahnetag, um erneut zu punkten. Puls: „Ich werde allen nochmal sagen, dass sie ausgeschlafen sein sollen.“

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