Fußball – Bezirksliga: Wahrenholz erwartet offensiv „brutal starke“ TSG Mörse

Reaktion gegen den Monster-Sturm!?

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Sie werden sich strecken müssen: Die Fußballer des VfL Wahrenholz (M. Lars Koch) sind nach dem 1:3 gegen Hehlingen in der Bringschuld, haben mit der TSG Mörse aber eine extrem hohe Hürde zu nehmen.

Wahrenholz – Es war ein Mittwochabend eingangs der Saison, als sich Jan Schöbel gemeinsam mit Christopher Hartmann und Marcell Meyer zu einer kleinen Spionage-Tour nach Mörse aufmachte.

Und was der heutige Co-Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfL Wahrenholz dort von der TSG zu sehen bekam, hinterließ Eindruck.

„Sie spielen komplett Attacke, stehen hoch und sind mit ihren superschnellen Leuten vorne brutal stark“, unterstreicht Schöbel. Das lässt sich mittlerweile zwei Monate später auch an den nackten Zahlen ablesen: Denn der kommende Gegner stellt den Monster-Sturm der Liga!.

Es wird also ein knackiges Duell für die Schwarz-Gelben am kommenden Sonntag am heimischen Taterbusch (14.30 Uhr). Mit satten 36 Toren in zehn Spielen, garniert durch das jüngste 9:1 über Brome, ist Mörse in puncto Torquote allen anderen Clubs einen großen Schritt voraus. „Echt Wahnsinn“, staunt auch Schöbel. Allerdings ist ihm beim enormen Pressing des Wolfsburger Teams auch die Kehrseite aufgefallen: „Sie sind hinten relativ anfällig für Konter.“ Und genau diesen Fakt wollen sich die Wahrenholzer im Verfolgerduell zunutze machen.

Zumal dem Thielemann-Team diese Art des Fußballs ohnehin besser zu liegen scheint. Den jüngsten 1:3-Rückschlag gegen den TSV Hehlingen sah Schöbel womöglich auch in einem Umdenken der Konkurrenz verortet. „Vielleicht werden wir nach zehn Spieltagen nun schon als Spitzenmannschaft wahrgenommen und die Gegner stellen sich doch anders auf.“ Sobald der VfL in der Pflicht ist, das Spiel selbst zu gestalten, hakt es bisweilen. Daher findet es Schöbel gar nicht mal so schlecht, dass mit Mörse nun wieder ein Großkaliber kommt, der womöglich besser zur Wahrenholzer DNA passt.

Allerdings werden die Gastgeber ihrer Abwehrkette auf zwei Positionen umbauen müssen. Bei Christopher Hartmann und Jannik Vespermann schoss es gegen Hehlingen jeweils in den Oberschenkel – wohl Zerrungen verbunden mit einer Zwangspause. Alternativen sind Lukas Camehl und Simon-Miles Soika. Schöbel: „Wir versuchen, es mit den Beiden aufzufangen.“

VON INGO BARRENSCHEEN

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