Tischtennis – Bezirksoberliga: Primus landet ungefährdeten 9:2-Sieg

RaZa beendet Doppelflaute, Wahrenholz versagt kollektiv

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Jetzt können sie auch noch Doppel... Spitzenreiter SSV RaZa (Arne Meyer/Marcel Schulz) siegte souverän mit 9:2.

ct. Jetzt haben sie auch noch ihre Schwachstelle in den Griff bekommen. Der SSV Radenbeck-Zasenbeck eilt in der Tischtennis-Bezirksoberliga von Sieg zu Sieg. Gegen Schlusslicht Helmstedt gingen sogar alle drei Doppel an den SSV.

Der TTC Wahrenholz dagegen kassierte eine Klatsche gegen den TTC Schwarz-Weiß Gifhorn II (2:9).

TSV Germ. Helmstedt –

SSV Radenb.-Zasenb. 2:9

Alle drei Eingangsdoppel gingen an die Gäste. Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen war dies schon überraschend. Eindrucksvoll war hierbei besonders der 3:0-Sieg von Arne Meyer und Marcel Schulz. „Das bisher wohl beste Doppel drei“, meinte SSV-Akteur Jan Lemme, der selbst ein Einzel abgab, aber im Zusammenspiel mit Stefan Selent die Probe bestand. Ein Spiel auf ganz hohem Niveau bestritten im ersten Einzel Christoph Pörschke und Christian Röschenkemper. Am Ende hatte Pörschke das glücklichere Ende für sich. Bei 9:9 im fünften Satz machte Röschenkemper, als ansonsten sehr guter Aufschläger bekannt, einen Fehlaufschlag, brachte Pörschke so in die bessere Ausgangsposition. Da Willi Wichmann sein erstes Spiel abgab, musste Lemme noch gegen Helmstedts Eins ran und hatte in fünf umkämpften Durchgängen das Nachsehen. „Die anderen Einzel waren relativ ungefährdet“, frohlockte Lemme.

• Punkte: Pörschke/Wichmann, Lemme/Selent, Schulz/Meyer, Pörschke (2), Lemme, Schulz, Meyer, Selent.

TTC Wahrenholz –

TTC SW Gifhorn II 2:9

Ein herber Rückschlag für die Wahrenholzer nach dem verheißungsvollem Rückrundenstart mit zwei klaren Siegen zuvor. Die Doppelausbeute nagte womöglich gleich am Selbstvertrauen, denn Meinecke/Hoffmann und Bösche/Fromhage mussten bittere Fünf-Satz-Niederlagen verkraften. Nachdem Thomas Meinecke zum 2:2 ausgeglichen hatte, nahm das Unheil aus TTC-Sicht seinen Lauf. „Man kann von kollektivem Versagen sprechen“, nahm Sprecher Jens Wegmeyer kein Blatt vor den Mund. Bei Gifhorns Reserve, die ohne den Ex-Wahrenholzer Michael Große antrat, gewannen selbst die Ersatzleute ihre Begegnungen. Und wenn es dann mal eng wurde in den Sätzen, zeigte sich der Gast auch noch nervenstärker. Wegmeyer: „Für das nächste Spiel muss eine Steigerung her.“

• Punkte: Kuhn/Wegmeyer; Meinecke.

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