Fußball – Bezirksliga: Riesenfreude nach 4:2 gegen Helmstedt

Prophet Lütke: SSV siegt tatsächlich!

Jubel, Trubel, Heiterkeit: Der SV Sprakensehl (r. Doppeltorschütze Vitali Sterz) feierte gestern gegen den Helmstedter SV den ersten Saisonsieg – 4:2. Foto: Felber

Sprakensehl. Der Prophet im eigenen Land ist nichts wert? Von wegen! Wenngleich mit scherzhaftem Unterton, so hatte Rouven Lütke vorausgesagt, dass der SV Sprakensehl den Helmstedter SV weghaut.

Gesagt, getan! Riesen-Erleichterung nach dem 4:2 (2:1) gegen den Titelaspiranten – der ersehnte erste Saisonsieg für den Bezirksliga-Neuling!.

„Wir freuen uns wie Hefekuchen“, ging Lütkes Laune wie selbiger im Backofen kräftig nach oben nach dem Befreiungsschlag. „Dass wir diesen Gegner weghauen, ist doch etwas Besonderes.“ Zumal die Art und Weise des Sprakensehler Sieges imponierte.

Von Resignation nach vier vergeblichen Versuchen keine Spur: Der SSV legte sich gegen den Favoriten voll ins Zeug und ging durch Vitali Sterz auch nicht nicht unverdient in Führung (17.). Helmstedt antwortete zwar recht schnell (21.), doch postwendend gab’s die Retourkutsche. Erneut durch Sterz (25.). Erst einmal durchpusten nach dem turbulenten Mittelabschnitt der ersten Halbzeit.

Sprakensehl konnte die Luft gut gebrauchen. Denn der HSV schnürte den Platzherren unmittelbar nach Wiederbeginn fast den Hals zu. „Die haben 15 Minuten unheimlich gedrückt. Das scheint eine Helmstedter Qualität zu sein, nach der Pause bis auf den letzten Mann zu funktionieren“, machte Lütke beim Gegner Paralellen zu den vorangegangenen Spielen aus. Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn Elfmeter für die Gäste! Doch der Strafstoß klatscht an den Pfosten und von dort zu SSV-Keeper Marco Börstler. Puuhhh! Ich weiß nicht, ob wir den Ausgleich so einfach weggesteckt hätten“, meinte Lütke.

Die Schwarz-Gelben überstanden die Drangperiode Helmstedts und suchten ihrerseits wieder vermehrt ihr Heil in der Offensive. Waldemar Bier machte schließlich mit seinem Doppelpack den Deckel auf den Erfolgs-Topf. Letztlich konnte der HSV sich noch glücklich schätzen, dass Sprakensehl fünfmal frei vor der Kiste vergab.

Lütke strahlte: „Heute hat alles gestimmt. Wir haben in den entscheidenden Situationen aber auch das nötige Glück gehabt.“

Von Ingo Barrenscheen

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