Tischtennis: SSV baut Vorsprung in Kreisliga aber aus / Hankensbüttel nach Hitchcock-Krimi Zweiter / Ummern im Pokal raus

Bei Primus RaZa II werden „Körner knapp“

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Sein Einzel-Erfolg erwies sich als besonders wertvoll: Ulrich Gott gewann mit dem MTV Wittingen in der Tischtennis-Kreisliga 9:6 beim TTC Hankensbüttel. 

Spätestens jetzt ist die Vorherrschaft untermauert! Der SSV Radenbeck-Zasenbeck II schickt sich an, mindestens mit einem Vier-Punkte-Polster in die Winterpause der Tischtennis-Kreisliga zu gehen, denn Verfolger TTC Hankensbüttel ließ Federn.

Kreisliga

TTC Hankensbüttel – MTV Wittingen 6:9

Patzer in der Paradedisziplin Doppel: Hankensbüttel ging ersatzgeschwächt ins Heimspiel gegen Wittingen und startete mit einem „Seltenheitsfaktor“ (Teamsprecher Heiko Deden): Zwei Eingangsdoppel gingen verloren. Nur Deden selbst setzte sich an der Seite von Ersatzmann Melchior Brosig mühelos durch (3:0). Verlief der erste Einzeldurchgang noch ausgeglichen, so setzten sich die Gäste im zweiten Durchlauf zum 6:9-Endstand ab. Deden bedauerte: „Hätte Olaf Müller nicht gegen Ulrich Gott knapp verloren, hätten wir zumindest die Chance auf eine Punkteteilung gehabt.“ Wobei andersherum Florian Bischoff und Christian Erdt ihre Siege auch erst im fünften Satz einfuhren...

• Punkte – Hankensbüttel: Deden/Brosig; Wasserscheidt, Bischoff, Deden, Erdt (2); Wittingen: Pham/Holz, Schwenke/Busse; Schwenke (2), Busse (2), Gott, Holz, Schwarz.

SV Jembke III – TTC Hankensbüttel 7:9

„So macht Tischtennis besonders viel Spaß!“, frohlockte Hankensbüttels Teamsprecher Heiko Deden nach dem Krimi in Jembke mit packenden, attraktiven Begegnungen und Spannung bis zum Schluss. Zurück in angestammter Formation, strichen die Gäste alle drei Eingangsdoppel ein. Doch ganz so leicht sollte dem TTC der Erfolg nicht von der Hand gehen. Jembke verkürzte auf 5:6. Nach Christian Erdts Pflichtsieg hätten Deden und Olaf Müller den Sack zumachen können; doch es kam anders... Beide vergaben jeweils mehrere Matchbälle. Somit blieb es beim hauchdünnen Vorsprung (8:7). Also Entscheidungsdoppel. Bischoff/Erdt lagen schon 2:0 in Führung, doch das Jembker Duo glich mit 12:10-Satzgewinnen aus und trieb das Drama damit auf die Spitze. Die Hankensbütteler vermieden aber zu ihrer Freude und Erleichterung durch ein 11:9 den Punktverlust. Damit schob sich der TTC wieder auf Platz zwei.

• Punkte: Wasserscheidt/Müller, Bischoff/Erdt (2), Deden/Busche; Wasserscheidt, Bischoff, Deden, Erdt (2).

VfL Germ. Ummern – SV Steinhorst 9:5

Ummern startete gleich mit zwei Siegen in den Doppeln und konnte sich im weiteren Verlauf des Spiels immer weiter absetzen. Steinhorst hatte an diesem Tag mit Henrik Schmidt zwar den stärksten Spieler im oberen Paarkreuz, doch Ummern hatte mit Hendrik Lux im mittleren und mit Stefan Fricke im unteren Paarkreuz die Matchwinner auf seiner Seite. Am Ende konnte Ummern einen recht eindeutigen 9:5-Heimsieg feiern. „Insgesamt ein ungefährdeter Sieg, welcher uns vorerst wieder in die Tabellenmitte katapultiert. Bei den derzeitigen Verletzungen sollte es in der Hinrunde auch das Ziel sein, diese Position möglichst zu halten“, sagte Ummern-Akteur Florian Landsmann.

• Punkte – Ummern: Landsmann/Lux, Stöter/Fricke; Stöter, Landsmann, Alms, Lux (2), Fricke (2); Steinhorst: Apitius/Bieber; Schmidt (2), Lemme, Schilling.

SSV Radenbeck-Z. II – Wesendorfer SC 9:5

Nur noch ein Spiel bis zur einwandfreien Hinrunde! Spitzenreiter RaZa II ließ auch Wesendorf abblitzen. Die Gastgeber starteten wieder einmal mit der Maximalausbeute in den Eingangsdoppeln – wobei zwei Matches erst im Entscheidungssatz entschieden worden. So ging es dann zunächst auch weiter – lediglich Chris Carminke musste Stefan Kloppenburg zum Sieg gratulieren. 7:1 für den SSV. Doch dann zeigten die Wesendorfer, dass sie sich nicht so einfach geschlagen geben wollen und holten prompt zum 7:5 auf. RaZa wachte nach dem Warnschuss wieder auf und Wiesensee-Bammel machte schließlich den Sack zu. „Wir haben es uns unnötig schwer gemacht“, befand SSV-Sprecher Dirk Jacob. Auch eine Folge des Substanzverlustes. „Wir haben jetzt in knapp 20 Tagen unser sechstes Spiel gehabt. Man merkt, dass die Körner langsam knapp werden.“ Gut, dass am Freitag gegen Ummern die erste Saisonhälfte ausklingt...

• Punkte – RaZa: Friedrichs/Jacob, Meyer/Carminke, Wiesensee-Bammel/Zänker; Jacob (2), Wiesensee-Bammel (2), Meyer, Friedrichs; Wesendorf: Kloppenburg (2), Winkler, Drögemüller, Fromhage.

2. Kreisklasse

VfL Knesebeck II – TV Teichgut II 7:3

Der Nächste, bitte! Verlustpunktfrei-Primus Knesebeck II ließ sich auch von Teichgut nicht aufhalten. Wobei die Partie relativ ausgeglichen verlaufen sei, meinte VfL-Sprecher Dennis Reichelt. Davon zeugen fünf Fünfsatz-Matches. Allerdings verbuchte der Tabellenführer vor heimischer Kulisse das bessere Ende für sich.

• Punkte – Knesebeck: V. Reichelt/Schäfer; Fritzsch (2), V. Reichelt (2), Schäfer (2); Teichgut: Saletzki/Eberhart; Liedtke/Saletzki.

3. Kreisklasse

Isenbüttel-Gifhorn – Groß Oesingen IV 3:7

Am vergangenen Spieltag konnte sich die vierte Mannschaft vom SV Groß Oesingen souverän mit 7:3 bei Isenbüttel-Gifhorn durchsetzen und beendete damit die Hinrinde mit zufriedenen Gesichtern. „Nach zwei klaren Niederlagen zum Auftakt gegen den TTC Gifhorn und TTC Hankensbüttel sind wir mit unserem Abschneiden einverstanden. Mit 8:6-Punkten können wir im neuen Jahr also in die Rückrunde starten“, so Mannschaftsführer Bernd Strohbecke.

4. Kreisklasse

VfL Knesebeck III – TV Teichgut III 4:7

Das Duell der Drittvertretungen endete praktisch genau umgekehrt zum vorangegangenen Schlagabtausch der zweiten Mannschaften. Dieses Mal entführte Teichgut in einem ebenfalls ausgeglichenen Match die Punkte aus Knesebeck. In drei Einzeln ging es über die volle Distanz von fünf Sätzen, letztlich war der TVT die Spur stärker.

• Punkte – Knesebeck: M. Serwatka/Nieberg; M. Serwatka (2), P. Serwatka; Teichgut: Richter/Cohrs (2), Richter, Cohrs, Trude (2), Pieper.

Vorgabepokal

VfL Germ. Ummern – MTV Adenbüttel 1:6

Im Vorgabepokalspiel hatte Ummerns erste Vertretung den MTV Adenbüttel zu Gast. Die Gäste ließen den Hausherren von Anfang an nicht den Hauch einer Chance und so stand es nach ziemlich genau einer Stunde 1:6. Lediglich Stefan Fricke konnte den so genannten Ehrenpunkt in seinem Spiel gegen Jürgen Koberstein einfahren. „Insgesamt lässt sich festhalten, dass Adenbüttel an diesem Abend einfach zu stark für uns war“, haderte Florian Landsmann.

Von Ingo Barrenscheen und Jannis Klimburg

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