Fußball – 1. Kreisklasse 1: Hankensbüttel und Wittingen erfolgreich in den Verfolgerduellen

Dem Primus dicht auf den Fersen

Im Verfolgerduell behielt der SV Hankensbüttel (2.v.l.) die Oberhand. Die Tormaschine lief wieder gut an, am Ende sicherten die Blau-Weißen sich einen 6:2-Erfolg gegen den TuS Ehra-Lessien.

Der SV Tülau/Voitze bleibt nach dem 6:0-Erfolg gegen Wahrenholz II alleiniger Tabellenführer. Allerdings ist der SV Hankensbüttel nach dem 6:2-Erfolg über Ehra ärgster Verfolger. Aber auch der VfL Wittingen/S. hat nach dem Sieg in der Nachspielzeit gegen Barwedel den Anschluss hergestellt.

FC Ohretal – TSV Schönewörde 2:1 (0:1)

Die Gastgeber taten sich sehr schwer und kamen letztlich durch eine Energieleistung zu einem knappen Sieg. „Zunächst haben wir drei klare Chancen ausgelassen und sind dann in Rückstand geraten“, so FC-Manager Henning Meyer. Nach dem 0:1 hätten sich die Schönewörder zurückgezogen und „daher war es nicht leicht, das Spiel zu drehen“, so Meyer. Erst in den letzten zwanzig Minuten setzten sich die Ohretaler durch. Zunächst war es Christopher Franke, der mit einem Schuss ins obere Toreck in der 59. Minute zum 1:1 ausgleichen konnte. Und fünf Minuten vor Schluss wurde der Angriffselan der Gastgeber belohnt, als Sören Meyer den Siegtreffer für die Ohretaler erzielte. Fünf Minuten vor Schluss traf Sebastian Seidler den Pfosten. „Das hätte das 3:1 sein müssen. Den knappen Vorsprung haben wir dann über die Zeit gebracht“, so Meyer.

SV Jembke – SV Tappenbeck 1:2 (1:1)

Im Nachbarderby schenkten sich beide Teams nichts. Die Gastgeber hatten einen guten Start. Den Schuss von Guiseppe Millemaci wehrte Tappenbecks Torhüter Kevin Kremeike noch ab, doch der Nachschuss von Bennet Illing ging zum 1:0 ins Tor. „Wir haben das Spiel danach bestimmt und hatten gute Chancen“, meinte Tappenbecks Trainer Christian Grunwald. In der 24. Minute der verdiente Ausgleich durch Julien Naatz mit einem Schuss aus 20 Meter. In der zweiten Halbzeit hatte Tappenbeck spielerische Vorteile. Allerdings waren die Gäste im Glück, als in der 70. Minute Millemaci vor dem leeren Tor auftauchte, doch Verteidiger Christian Bober klärte auf der Linie. „Wenn wir in Rückstand geraten wären, hätte es noch anders ausgehen können“, meinte Grunwald. Kurz vor Schluss wurden die Angriffsbemühungen der Gäste belohnt, denn Noah Gomolla traf zum Siegtreffer für die Gäste.

SV Hankensbüttel – TuS Ehra-Lessien 6:2 (3:2)

Die Hankensbütteler wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, hatten allerdings gegen die stark aufspielenden Gäste einige Schwierigkeiten. So ging Ehra bereits nach fünf Minuten durch Ferdinand Gnonsio in Führung, aber Abubacar Diakite sorgen für den Ausgleich (13.). „Danach hatten wir einige Chancen, die aber nicht genutzt wurden“, meinte HSV-Trainer Richard Matis. Auch die erneute Führung der Gäste durch Torben Sattler glich der HSV-Torjäger nicht nur aus, sondern ließ kurz vor der Pause das 3:2 folgen. Auch nach dem Wechsel war Diakite nicht zu stoppen und erhöhte auf 4:2 (52.). Der TuS bemühte sich in der Folgezeit um den Anschluss, doch der HSV ließ nicht viel zu. In der 70. Minute gelang Ali Jfeily das 5:2. Drei Minuten vor Schluss stellte Björn Elvers den 6:2-Endstand her. „Aufgrund der guten zweiten Halbzeit war der Sieg auch in dieser Höhe verdient“, so Matis.

TSV Fortuna Bergfeld – TSV Grußendorf 8:2 (4:0)

Die Bergfelder starteten furios und führten bereits nach acht Minuten mit 1:0. Zunächst hatte Yannik Skusa getroffen und dann landete ein abgefälschter Schuss von Brian Schulze im Grußendorfer Tor. In den folgenden Minuten befreiten sich Grußendorfer etwas vom Druck und setzte einige Akzente. In der 20. Minute wurde Shoman Abdullah im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter nutzte Brian Schulze zum 3:0. Weitere Möglichkeiten blieben ungenutzt. „Wir hätten gegen die stark ersatzgeschwächten Gäste bereits zur Pause höher führen müssen, denn Chancen waren genügend vorhanden“, meinte Bergfelds Trainer Jörg Hoffmann. Kurz vor der Pause doch noch das 4:0, als Ricardo Groß nach Zuspiel von Brian Schulze erfolgreich war. Im zweiten Durchgang setzte sich die Überlegenheit der Gastgeber fort. Zunächst traf Marco Böhm per Kopf (54.), und dann war Shoman Abdullah nach Zuspiel von Groß erfolgreich (61.). Fünf Minuten später war Grußendorf am Zuge. Nach einem Handspiel gab es Elfmeter. Der TSV scheiterte zunächst am Pfosten, doch der Nachschuss landete zum 6:1 im Bergfelder Gehäuse. Zwei Minuten später sogar das 6:2. Doch dann waren die Gastgeber wieder am Zuge und bauten den Vorsprung bis zum Ende auf 8:2 aus.

SV Tülau/Voitze – Wahrenholz II 6:0 (2:0)

Langsam wird es unheimlich: Der SV Tülau/Voitze (am Ball) schnappte sich im vierten Spiel den vierten Sieg gegen den VfL Wahrenholz II. 

Die Gastgeber erwischten einen Start nach Maß. Bereits in der vierten Minuten traf Toni Engelhardt zum 1:0. Drei Minuten später war erneut Engelhardt zur Stelle, der eine Vorlage von Steffen Vodde verwertete. In der achten Minute die erste Chance für die Gäste, doch der Freistoß von Jannik Vestermann wurde von Sönke Klein abgeblockt. Außerdem brachte eine Ecke des VfL nichts ein. Mitte der ersten Halbzeit hatte Steffen Vodde die Chance zum 3:0, aber er verfehlt das Gehäuse. „Uns ist nach der frühen Führung das Spiel etwas aus der Hand geglitten, doch nach dem Wechsel haben wir uns gesteigert“, meinte SV-Trainer Werner Vodde. In den letzten Minuten vor der Pause kam Wahrenholz zu zwei Ecken, aber es kam nichts Zählbares dabei heraus. Zu Beginn der zweiten Halbzeit machte Tülau weiter Druck und erhöhte durch Andre Schmidt auf 3:0. Tülau bekam in der 79. Minute einen Elfmeter zugesprochen, den ebenfalls Schmidt zum 4:0 nutzte, nachdem Steffen Vodde gefoult worden war. In den letzten zehn Minuten erhöhten Dustin Jackwerth und Steffen Vodde noch auf 6:0.

VfL Wittingen/S. – SV Barwedel 4:2 (1:2)

Durch eine furiose Schlussoffensive rettete der VfL noch den Sieg. Die Begegnung begann ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Mitte der ersten Halbzeit kam Wittingen besser ins Spiel und ging durch Christian Brauner verdient in Führung. Doch Barwedel versteckte sich keineswegs und schaffte nach einer halben Stunde durch Andre Brömel den Ausgleich. In der 37. Minute ein Foul im Strafraum. Den fälligen Elfmeter nutzte Brömel zur Führung für die Gäste. „Kurze Zeit später hätten wir ebenfalls einen Strafstoß bekommen müssen, aber der Schiedsrichter pfiff nicht“, so VfL-Coach Naim Fetahu. So ging der VfL mit 1:2 in die Pause. Nach dem Wechsel war Wittingen in allen Belangen überlegen. „Wir haben etwas umgestellt und hatten viele gute Chancen, die aber ungenutzt blieben“, so Fetahu. Es folgte eine dramatische Schlussoffensive des VfL. In der 89. Minute gelang Christian Brauner der hochverdiente Ausgleichstreffer. In der Nachspielzeit dann noch zwei Treffer zum 4:2-Erfolg des VfL.

Von Manfred Hallmann

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