Fußball – Wittinger Stadtpokal in Teschendorf

Premiere und klare Rollenverteilung

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Sie machen den Auftakt beim Stadtpokal: Der FC Ohretal (beim Schuss Maik Nicoll) und die SG Teschendorf-Schneflingen/Ohretal, die im letzten Jahr noch als Einzel-Verein antrat.

Teschendorf. Premiere beim Wittinger Fußball-Stadtpokal. Zum ersten Mal tritt die neugegründete Spielgemeinschaft Teschendorf-Schneflingen/Ohretal zusammen an. Die SG ist zugleich auch Ausrichter der Vorrunde am Sonntag. Der erste Anpfiff in Schneflingen ertönt um 14 Uhr.

Die Spielzeit beträgt einmal 30 Minuten.

Ursprünglich war der SV Teschendorf/Schneflingen als Ausrichter vorgesehen. In der Sommerpause meldete sich der Verein allerdings als Spielgemeinschaft mit dem FC Ohretal II an. So dürfen jetzt quasi zwei Ohretaler Teams am Stadtpokal teilnehmen. Und treten gleich in der ersten Partie gegeneinander an. Für den Gastgeber vielleicht ein kleiner zusätzlicher Anreiz, wie Teschendorfs Kapitän Oliver Lindwor meint. Der Ehrgeiz der jungen Ohretaler Spieler im Team könnte gegen die eigenen Vereinskameraden noch etwas größer sein als normal. „Wir werden uns ein bisschen hinten reinstellen. Wenn es zu einem Punkt reicht, freuen wir uns schon“, so Lindwor weiter. Gleiches gilt auch für das Duell mit dem SV Hagen-Mahnburg. „Gegen Wittingen ist es wohl relativ eindeutig“, ist sich der Kapitän der Außenseiterrolle seines Teams bewusst.

Der VfL Wittingen/Su. ist hingegen der eindeutige Favorit. Das gibt Torsten Haase, Trainer der Brauereistädter, auch unumwunden zu: „Alles andere wäre Quatsch. Wir wollen ganz klar ins Halbfinale.“ Personell hat der VfL allerdings ein paar Problemchen. Insgesamt 13 Spieler weilen noch im Urlaub. Fünf davon sind Stammspieler. „Ich weiß noch nicht, wen ich ins Tor stelle“, offenbart Haase seine größte Baustelle. „Wir werden aber eine schlagkräftige Truppe zusammen bekommen.“

Die Vorzeichen scheinen also klar. Kreisligist Wittingen und der FC Ohretal aus der 1. Kreisklasse sind die aussichtsreichsten Kandidaten auf das Halbfinale. 2. Kreisklassist SV Hagen-Mahnburg und der Gastgeber (3. Kreisklasse) müssen auf Patzer der Konkurrenz hoffen. Trotzdem erwartet Lindwor einige Zuschauer in Teschendorf: „Ich denke schon, dass der Zulauf in Ordnung sein wird. Ohretal bringt auch recht viele Leute mit.“

Am Mittwoch, 20. Juli, geht es mit dem Semifinale weiter. Der Gruppensieger trifft um 18.30 Uhr auf den VfL Vorhop. Der Zweite um 19.45 Uhr auf den VfL Knesebeck. Die Spielzeit wird dann auf zweimal 30 Minuten erhöht.

Von Andreas Arens

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