Fußball – Bezirksliga: Räumt der VfL Wahrenholz mit einer Statistik auf?

Das prekäre Pflaster Papenteich...

Mit breiter Brust voran: Der VfL Wahrenholz (l. Daniel Schmidt) hat eigentlich keinen Grund, sich beim TSV Vordorf zu verstecken.
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Mit breiter Brust voran: Der VfL Wahrenholz (l. Daniel Schmidt) hat eigentlich keinen Grund, sich beim TSV Vordorf zu verstecken.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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Wahrenholz – Den bislang einzigen wirklichen Makel dieser Saison hatte der VfL Wahrenholz ein Dorf weiter erlebt (1:2 bei Adenbüttel Rethen). Und auch dieses Mal könnte es wieder unangenehm werden.

Fahrten in den Papenteich sind offenbar kein Pappenstiel in der Fußball-Bezirksliga. „Vielleicht ist das dort eine komische Ecke, wo alle aggressiv sind“, mutmaßt Trainer Thorsten Thielemann vor dem Gastspiel am Sonntag (15 Uhr) beim TSV Vordorf.

Eines ist sicher: Es wird kein Zuckerschlecken für das Taterbusch-Team. Denn wenngleich „Stimmung und Euphorie da“ seien nach dem gelungenen Start mit 16 von 21 möglichen Punkten und Platz zwei, erwartet den VfL eine harte Prüfung bei der Mannschaft von Heinz-Günter Scheil. Denn auch Vordorf hat schon einige imposante Duftmarken gesetzt. Kegelte etwa Landesligist SV Reislingen-Neuhaus oder auch den TSV Hillerse aus dem Bezirkspokal. Fertigte Lupo Martini II mit 7:1 ab. Und hinterließ jüngst auch in Brome (4:0) einen bleibenden Eindruck. „Ich habe mir sagen lassen, dass sie dort gut gespielt haben“, bekräftigt Thielemann. Seine Riege müsse von Beginn an hellwach sein. „Wenn sie ins Laufen kommen, dann wird es schwierig, dann spielen sie sich schnell in einen Rausch rein.“

Vor allem auf zwei Vordorfer müssten die Schwarz-Gelben „ganz besonders ein Auge werfen“. Taktgeber Dominik Scheil und Goalgetter Fabian Liebich (acht Saisontreffer). Letzterer fehlte gegen Calberlah, prompt handelte sich der TSV eine Delle in der Erfolgskurve ein (0:4).

Wenn die Wahrenholzer mit einer Statistik aufräumen wollen (noch nie gab es einen Bezirksliga-Sieg gegen diesen Gegner – laut Thielemann „ein Argument für die Kabine“), dann müssen sie alles in die Waagschale werfen. Und ihre Ausfälle kompensieren. Florian Wendt und Simon-Miles Soika sind verletzt, Lars Koch im Urlaub. Hinter Marcell Meyer steht ein Fragezeichen. Thielemann: „Eine Pause wäre jetzt gut, ist aber nicht machbar.“

VON INGO BARRENSCHEEN

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