Frauenfußball – Bundesliga: VfL-Heimspielauftakt mit Stadionfest gegen Aufsteiger Sindelfingen / Coach Kellermann: „Sind gerüstet“

„Popp“ige Premiere: Wölfinnen starten zweiten Titel-Anlauf

Nach dem Torrausch mit dem DFB-Team blickt VfL-Stürmerin Martina Müller gespannt dem Liga-Start entgegen.

ib Wolfsburg.

Vorhang auf für den Vizemeister! Nachdem der Saisonstart in der Frauenfußball-Bundesliga durch die U20-WM arg zerrupft wurde, steigt der VfL Wolfsburg am kommenden Sonntag (14 Uhr) mit dem Heimspiel und begleitenden Stadionfest (siehe Info-Kasten) gegen den VfL Sindelfingen endlich ins Geschehen ein.

Vorbei die Zeit der reinen Trainings- und Testspiel-Arbeit. „Wir fühlen uns gerüstet für Sonntag und fiebern dem Saisonauftakt entgegen“, sagte VfL-Trainer Ralf Kellermann nach der geglückten Generalprobe gegen den Magdeburger SC (8:0). Die Wettkampfpraxis kurz vor dem Kickoff kam Kellermann gerade recht, um auch die wiedergenesenen Verena Faißt und Alexandra Popp ins Mannschaftsgefüge einzubinden. Popp, Neuzugang aus Duisburg, fügte sich mit einem Tor und drei Vorlagen auch sogleich gut ein.

Nun hoffen die Wölfinnen, die in der Vorsaison in die Spitze des deutschen Frauenfußballs vorgeprescht sind und dank der Verstärkungen in der neuen Serie ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden wollen, auf einen erfolgreichen Einstand gegen Sindelfingen. Der Neuling hat schon Liga-Vorsprung, zahlte bei seinen zwei Auftritten bisher aber reichlich Lehrgeld (1:9 gegen Meister Turbine Potsdam, 0:4 gegen Mitaufsteiger Gütersloh).

Es könnte also ein Schützenfest werden am Sonntag im alten VfL-Stadion am Elsterweg. Zumal sich Wolfsburgs dienstälteste Stürmerin Martina Müller schon einmal warmschoss, im entscheidenden EM-Qualifikations-Spiel gegen die Türkei als Joker vom Dienst dreimal für Deutschland traf. Nebenbei bemerkt in ihrem 100. Länderspiel...

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