Fußball – Am Sonntag startet die ruhmreiche Sportwoche beim VfL Vorhop

Pokal, Prestige, Pilgerstätte

Im Dress des Titelverteidigers VfL Wahrenholz spielt er mittlerweile nicht mehr, dennoch ist Maik Szillat (r.) bei der Sportwoche in den zwei Testspielen des Gastgebers VfL Vorhop dabei. Der Wesendorfer SC kämpft derweil um den Wochenpokal.
+
Im Dress des Titelverteidigers VfL Wahrenholz spielt er mittlerweile nicht mehr, dennoch ist Maik Szillat (r.) bei der Sportwoche in den zwei Testspielen des Gastgebers VfL Vorhop dabei. Der Wesendorfer SC kämpft derweil um den Wochenpokal.

Vorhop. Entwendet der VfL Wahrenholz das Tafelsilber? Oder verewigt sich doch ein andere Club auf der Silbertafel am Fuße des ruhmreichen Wochenpokals? Es ist wieder Zeit für die Mutter aller Sportwochen im Fußball-Nordkreis! Die Wald-Arena des VfL Vorhop avanciert von kommenden Sonntag bis Freitag, 23. bis 28. Juli, wieder zur Pilgerstätte für die ausgehungerte Fanschar.

Tradition verpflichtet. Alle angestammten Vereine haben wieder ihr Kommen zugesagt. Das schmeichelt den Organisatoren selbstredend. Für sie ist das Happ(y)ening wie ein Sechser im Lotto. „Ein bisschen Prestige ist dabei. Der Wochenpokal hat sich etabliert“, freut sich Vorhops Vorsitzender Nicky Urbanitsch über den rot(weiß)en Faden. Die Clubs starten einfach gerne in Vorhop; das untermauert auch der Trainer vom Titelverteidiger VfL Wahrenholz. Torben Gryglewski: „Ich finde, die Sportwoche ist echt toll aufgezogen. Es herrscht eine familiäre Atmosphäre, ich fahre da gerne hin.“ Keine Frage: Der Bezirksligist gilt als Nummer eins in der klassifizierten Hackordnung natürlich als Favorit. Sollte das Taterbusch-Team am Freitag tatsächlich die Trophäe in den Abendhimmel recken, geht sie vollends in Wahrenholzer Besitz über. Denn es wäre der insgesamt fünfte Triumph in Vorhop für die Schwarz-Gelben. „Eine nette Nebenerscheinung“, erkennt Gryglewski den Zusatz-Ansporn für seine Jungs.

Doch da haben ja noch einige andere Teams ein Wörtchen mitzureden. Etwa der VfL Wittingen/Suderwittingen, auf den die Wahrenholzer am Dienstag in der Gruppe A treffen. „Das ist gleich ein richtiges Brett“, findet Gryglewski. Und auch Urbanitsch traut den Brauereistädtern einiges zu. „Sie waren schon in der ganzen Rückrunde bärenstark.“ Vorhops Vorreiter hat zudem den VfL Knesebeck, seines Zeichens Sieger von 2015, auf dem Zettel. „Schön, dass wir drei starke Teams haben und nicht nur eines. Früher hieß es immer nur: Wer spielt gegen Wahrenholz im Finale!?“

Der Wochenpokal ist aber nicht alles in Vorhop. Los geht’s am Sonntag (14 Uhr) mit dem Turnier der 2./3. Kreisklasse. Der VfL Wittingen/S. II und SV Hagen-Mahnburg hätten sich von selbst gemeldet. „Das hat mich besonders gefreut“, so Urbanitsch. Komplettiert wird das Feld von der SG Ohretal/Teschendorf II und dem VfL Vorhop II. Im Anschluss bestreitet die Erstvertretung der Gastgeber einen Test mit ausgefallenem Gegner: Der FSV Heide Letztlingen, gerade aus der Landesliga Altmark abgestiegen, gibt ab 17 Uhr ein Gastspiel in Vorhop. „Daniel Meinecke kennt da jemanden“, erklärt Urbanitsch.

Für Test Nummer zwei hat der VfL den aufstrebenden SV Wagenhoff verpflichtet. Nicht zu vergessen die ultimative Premiere des neuen Vorhoper Frauenteams am Donnerstag, 27. Juli, um 18 Uhr gegen die benachbarte SG Knesebeck/Hankensbüttel.

Von Ingo Barrenscheen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare