Tischtennis – Bezirksoberliga Herren: TTC nach Doppelsieg fast durch / SSV hofft wieder

Big Points für Wahrenholz und RaZa

Christoph Pörschke (links, neben Willi Wichmann) setzte mit seinem Sieg gegen Marco Brandes das Fanal zum ersten RaZa-Auswärtssieg in Königslutter.
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Christoph Pörschke (links, neben Willi Wichmann) setzte mit seinem Sieg gegen Marco Brandes das Fanal zum ersten RaZa-Auswärtssieg in Königslutter.

ib/ar. Klettert der SSV Radenbeck-Zasenbeck in der Tischtennis-Bezirksoberliga etwa noch wie Phönix aus der Asche? Nach den Big Points am Wochenende im Abstiegs-Endspiel bei der TSG Königslutter ist die Hoffnung auf die Wunder-Rettung wieder ein wenig mehr genährt worden.

Derweil kann der zwischenzeitlich vom Kurs abgekommene TTC Wahrenholz praktisch einen Haken hinter den Klassenerhalt machen.

TTC Wahrenholz –

SV Sandkamp 9:4

Nach dem Mega-Marathon zuletzt mussten die Wahrenholzer Dauerbrenner auch an diesem Wochenende immerhin zwei Matches bewältigen. Mit Bravour! Der SV Sandkamp um Ausnahme-Spieler Uwe Bertram – gegen den Ex-Regionalliga-Akteur war wie erwartet kein Kraut gewachsen, er steuerte drei Punkte bei – wurde mit 9:4 deutlich bezwungen. Ausschlaggebend dabei sei neben den starken Doppeln, die eine 2:1-Startführung herausspielten, das mittlere Paarkreuz gewesen, erklärte TTC-Sprecher Jens Wegmeyer. Thomas Fromhage und Burkhard Hoffmann hielten sich schadlos. Wobei Letzterer in seinem zweiten Einzel einen langen Atem bewies (16:14 im fünften Satz). Wegmeyer befand: „Eine erhebliche Leistungssteigerung zum letzten Wochenende.“

• Punkte: Meinecke/Fromhage, Hoffmann/Wegmeyer; Meinecke, Bösche, Hoffmann (2), Fromhage (2), Wegmeyer.

TTC Wahrenholz –

MTV Vorsfelde 9:2

Wenn auf etwas Verlass ist anno 2017 beim TTC, dann auf die Doppel. Durch den 1a-Start gegen Vorsfelde (3:0) bauten die Wahrenholzer ihre starke Bilanz auf 16:2-Siege aus den letzten fünf Punktspielen aus. Wegmeyer sprach von einer „souveränen, starken Mannschaftsleistung“, in der alle Akteure ihren Anteil zum ungefährdeten 9:2 beitrugen. Durch den Erfolg glich Wahrenholz sein Punktekonto aus und machte „einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt“, freute sich Wegmeyer.

• Punkte: Meinecke/Fromhage, Bösche/Kuhn, Hoffmann/Wegmeyer; Meinecke (2), Bösche, Fromhage, Kuhn, Wegmeyer.

TSG Königslutter –

SSV Radenbeck-Z. 4:9

Das war wichtig! Mit einer Niederlage wäre der RaZa-Abstieg wohl besiegelt gewesen. Mit dem überraschend klaren Sieg beim Tabellennachbarn ist aber noch alles drin. „Das hatten wir nicht erwartet. Wir haben noch nie in Königslutter gewonnen“, freute sich ein „mehr als zufriedener“ SSV-Teamsprecher Jan Lemme. Nach dem 2:1 für die Gastgeber in den Eingangsdoppeln – wobei Lemme/Stefan Selent eine 2:0-Satzführung aus der Hand gaben – der entscheidende Turning-Point: Christoph Pörschke besiegte RaZas Angstgegner Marco Brandes klar mit 3:0. Im zweiten Spiel des oberen Paarkreuzes legte Lemme mit dem gleichen Ergebnis nach. Das habe dem Team einen richtigen „Ruck“ gegeben, erklärte der Teamsprecher. Danach hatte der Gast das Momentum auf seiner Seite und machte mit zwei weiteren Siegen im oberen Paarkreuz den Sack zu. Setzt der SSV seinen Aufwärtstrend der Rückrunde fort, ist der Klassenerhalt drin. Lemme: „Die Hoffnung ist durch den Sieg wieder da. Wir sind jetzt alle in der Liga angekommen.“

• Punkte: Pörschke/Wichmann; Pörschke (2), Lemme (2), Wichmann (2), Selent, A. Meyer.

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