Handball – VfL-Damen: Jacob verletzt, Bührke wieder da

Pleiten, Pech und eine Rückkehrerin...

Vorbeigemogelt: Mandy Meyer (r.) konnte sich im Angriff gegen den TuS Bergen aber selten so durchsetzen. Foto: Jansen

Wittingen. Licht und Schatten wechselten sich am Wochenende im Trainingslager bei den Handball-Damen des VfL Wittingen analog zum Himmelszelt munter ab.

Zu den zwei Testspiel-Pleiten gegen den TuS Bergen (20:27/10:15) und SV Oebisfelde (18:23/12:13) gesellte sich ein womöglich dicker personeller Wermutstropfen, aber auch eine erfreuliche Kunde.

Carolin Bührke ist zurück. Die groß gewachsene Rückraumspielerin hat sich nach ihrer Magdeburg-Zeit wieder dem hiesigen Landesligisten angeschlossen und sei auf Sicht „eine Verstärkung“, meint Wittingens Trainer Christian Gades. Nach einem Jahr Handball-Pause müsse die Shooterin aber erst einmal wieder Fuß fassen.

Das Trainingslager hatte aber auch mit einem „Schock-Zustand“ begonnen: Torfrau Marilena Jacob verletzte sich gleich in der ersten Spezial-Einheit, klagte über große Schmerzen im Knie. „Ich hoffe, es ist nichts Schlimmeres“, meinte Gades mit sorgenvoller Miene in Richtung Saisonstart.

So lastete die komplette Verhinderungs-Verantwortung am Wochenende einzig und allein auf den Schultern von Rebekka Refardt. Doch die zweite VfL-Keeperin wuchs an dieser Aufgabe über sich hinaus, hätte in beiden Partien überragend gehalten, befand Gades.

Die Niederlagen vermochte Refardt nicht zu vereiteln. Gegen den Aufsteiger TuS Bergen hätten die Wittingerinnen „klar aufgezeigt bekommen, wie der Unterschied zwischen Ober- und Landesliga ist“, so der Trainer. Der Celler Club überzeugte in allen Mannschaftsteilen und hätte das Ergebnis auch noch klarer gestalten können, gab Gades ohne Umschweife zu. Der VfL leistete sich viele Fehler, lernte aber auch aus diesen.

Das war zumindest in den ersten 20 Minuten des Sonntags-Vergleichs gegen Oebisfelde zu erkennen. Diese sei top gewesen, so Gades. Einige Umstellungen und letztlich auch die schwindende Kraft führten aber auch in diesem Spiel zur 18:23-Niederlage.

Kein Beinbruch für den Übungsleiter. „Klar hätten wir das Wochenende gerne mit einem Sieg beendet, um mit einem guten Gefühl rauszugehen. Aber die Ergebnisse sind zweitrangig. Wir haben noch fünf Wochen Zeit, da kann noch nicht alles klappen.“

Von Ingo Barrenscheen

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