18. Auswärtsspiel des VfL Wolfsburg: Kevin de Bruyne sorgt in Tülau für rappelvollen Saal / Auch NDR vor Ort

Plausch mit dem Topscorer der Bundesliga

Lockere Plauderstunde: VfL-Superstar Kevin de Bruyne (l.) beantwortete alle Fragen, freute sich Fanclub-Chef Lothar Hilmer.

Tülau. Er ist der Top-Scorer im deutschen Fußball und auf dem Platz ein echter Wirbelwind: Kevin de Bruyne spielt die Bundesliga schwindelig. Am gestrigen Sonntag überzeugte der 23-Jährige auch beim 18. Auswärtsspiel des VfL Wolfsburg.

Bei den Aller-Ohre-Wölfen stand er rund 150 Fans im Tülauer Gasthaus Glupe Rede und Antwort.

In gutem Deutsch plauderte de Bruyne mit den großen und kleinen Anhängern – der Saal war voll – und beantwortete deren Fragen. Etwa, wie lange er schon Fußball spielt: Schon mit zehn Monaten, so habe es sein Vater erzählt, habe er mit dem Ball gespielt. „Fußball ist mein Leben – das ist bis jetzt so geblieben“, sagte der belgische Nationalspieler. „Ich hatte keine Playstation, ich war immer draußen.“ Im Garten seien dann auch schon mal einige Blumen den Schuss-Übungen zum Opfer gefallen. Den Fans erklärte er, was alle regelmäßig sehen können: „Auf dem Platz gebe ich Vollgas und tue alles, um zu gewinnen.“

Die Vorfreude auf die nächsten großen Spiele war dem Publikum anzumerken – zum Beispiel auf die Champions League. Wunschgegner dafür seien schwierig zu benennen, so de Bruyne. Angst, gegen die großen Mannschaften zu spielen, habe er aber nicht. Bevor die Königsklasse startet, steht natürlich noch das DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund an. Wie das ausgeht, ist für de Bruyne nach dem 2:1-Sieg am Vortag klar: „Natürlich gewinnen wir.“

„Er kam sehr ehrlich rüber. Es gab keine Frage, die er nicht beantwortet hat“, freute sich auch Lothar Hilmer als Chef der Aller-Ohre-Wölfe, der die Veranstaltung – die auch abends im NDR-Sportclub zu sehen war – moderierte. Hilmer war hochzufrieden: „Mehr geht nicht.“

Geduldig erfüllte der Wolfsburger Superstar die vielen Autogramm- und Fotowünsche, besonders die kleinen Fans freuten sich, ihrem Idol ganz nah zu kommen. Das gefiel auch Heike Behrens aus Ehra: Das 18. Auswärtsspiel sei etwas Besonderes, „und für die Kinder ist es immer ein Highlight.“ Schließlich seien die Profis im Stadion ja doch etwas weiter weg. Gestern waren sie hautnah.

Von Alexander Täger

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