Handball – Landesliga Jugend: WC will Bruchhausen-Vilsen/A. durcheinander wirbeln / A-Jugend ersatzgeschwächt

JSG plant die Rotation – beim Gegner!

So unübersichtlich wie diese Situation ist für die MA der JSG Wittingen/Stöcken (graue Trikots) die Leistungsstärke der JSG Nordschaumburg. Foto: Jansen

Die Trennlinie ist eindeutig. Während die beiden Jungen-Teams der JSG Wittingen/Stöcken in der Handball-Landesliga am Sonnabend auswärts antreten müssen, genießen die C- und B-Juniorinnen am Sonntag ihr Heimrecht.

Landesliga MA

JSG Nordschaumburg –

JSG Wittingen/Stöcken

(Sonnabend, 15 Uhr)

Das sind sicher keine Schaumschläger. Obwohl die JSG Nordschaumburg nur im Mittelfeld der Tabelle beheimatet ist, erwartet Spitzenreiter Wittingen/Stöcken eine schwere Aufgabe. Der Gegner sei nur schwer einzuschätzen, meint Trainer Matthias Cohrs. Vor allem gegen die Spitzenteams habe Nordschaumburg immer wieder punkten können. „Sie werden gegen uns hochmotiviert sein“, sagt Cohrs. „Uns erwartet ein hartes Stück Arbeit.“

In dieser Woche können die Nordkreisler nicht auf die B-Jugend, die ebenfalls am Sonnabend spielt, zurückgreifen und müssen auch noch auf den erkrankten Niklas Heinecke verzichten. „Unser Kader umfasst nur noch neun Spieler“, meint Cohrs. Somit wären alle Neune gefordert. „Die Einstellung muss vom Aufwärmen an stimmen, um dann gemeinsam den nächsten Sieg einzufahren.“

Das Hinspiel (25:23) war eine knappe Angelegenheit. „Nordschaumburg hat nie aufgegeben und das werden sie diese Woche auch nicht tun“, so Cohrs, der sein Team auf ein schnelle, kampfbetonte Spielweise des Gegners einstellt. Sein Team müsse wenig eigene Fehler machen, Torchancen nutzen, in der Abwehr sicher stehen und clever nach vorne spielen, um sich die Kräfte einzuteilen.

Landesliga WB

JSG Wittingen/Stöcken –

TuS Altwarmbüchen

(Sonntag, 15.15 Uhr)

Und wieder ein Spitzenspiel. Mit Altwarmbüchen stellt sich der neue Zweite beim Primus Wittingen/Stöcken vor. Weil der TuS, der sechs Punkte Rückstand hat, die JSG noch abfangen könnte, glaubt Trainerin Denise Schulze an ein sehr intensives Spiel. „Die TuS-Spielerinnen werden alles geben.“ Die JSG will das aber nicht zulassen. Anders als im Hinspiel (20:20), als Wittingen/Stöcken lange Zeit in Führung lag und am „Ende die Zügel etwas schleifen ließ“, wollen die JSG-Juniorinnen nun durchziehen. „Wir müssen 50 Minuten konzentriert und kämpferisch bei der Sache sein, geschlossen in der Deckung sein und vorne den Ball laufen lassen“, fordert Schulze. Die Vorzeichen sprechen übrigens klar für einen Sieg der Gastgeberinnen. Leistungsträgerin und Top-Werferin Leonie Kochale ist wieder mit dabei. Zusätzlich kehrt sich der Patte-Nachteil aus der Hinrunde nun in einen Vorteil für die JSG um. In Wittingen ist das Hilfsmittel nicht erlaubt. Aus der WC sollen Greta Vahldieck und Helene Piep aushelfen.

Landesliga MB

Eintracht Hildesheim II –

JSG Wittingen/Stöcken

(Sonnabend, 17.30 Uhr)

Eine ganz knappe Kiste. Zwischen den beiden Teams, die nebeneinander im Tabellenmittelfeld liegen, ist jede Entscheidung möglich. Im Hinspiel trennten sich die Hildesheimer Reserve und die JSG 23:23. Für die Nordkreisler wäre es mal wieder an der Zeit, einen Sieg einzufahren. In den letzten drei Spielen konnte das Vorhaben, als Sieger die Halle zu verlassen, von der JSG nicht in die Tat umgesetzt werden.

Landesliga WC

JSG Wittingen/Stöcken –

HSG Bruchh.-Vil./Asend.

(Sonntag, 13.30 Uhr)

Elf Spiele, kein Sieg. Die Saison verlief für die C-Juniorinnen aus Wittingen/Stöcken nicht nach Wunsch. Die Bereitschaft, sich zu verbessern, ist beim Schlusslicht aber ungebrochen. „Wir haben in den Ferien noch einmal ein Trainingslager in Stöcken bezogen, um uns auf die letzten Spiele vorzubereiten. Die Spielerinnen haben gut mitgezogen“, lobte Trainer Hartmut Vahldieck. Das Generalproblem bleibt aber. „Die Spielerdecke ist sehr dünn. Nur wenn wir über 50 Minuten unsere Leistung abrufen, können wir in der Landesliga bestehen“, sagt Vahldieck. Ein wenig hoffen die JSG-Trainer dem Fünften aus Bruchhausen-Vilsen/Asendorf ein Bein stellen zu können. Im Hinspiel unterlag Wittingen/Stöcken relativ knapp (21:26). „Wir müssen die körperlich stärkeren Gegnerinnen zum Rotieren bringen“, so Vahldieck. Dann könnte Zählbares herausspringen.

Von Matthias Jansen

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