Fußball – Kreisliga: VfL Ummern trauert nach 1:1 gegen TSV Rothemühle verweigertem Elfmeter nach

Pfeife bleibt stumm, Punkte werden geteilt

In der 80. Spielminute war Ummerns Maurice Kutz (links) der vermeintlich Gefoulte. Der Pfiff des Schiris blieb aber aus. Kein Elfmeter für Ummern, kein Sieg gegen Rothemühle, kein Befreiungsschlag. Foto: Barrenscheen
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In der 80. Spielminute war Ummerns Maurice Kutz (links) der vermeintlich Gefoulte. Der Pfiff des Schiris blieb aber aus. Kein Elfmeter für Ummern, kein Sieg gegen Rothemühle, kein Befreiungsschlag.

Ummern. Die Germanen aus Ummern, allen voran ihr Trainer Michael Alms, wussten am Ende nicht so recht, wo sie das Remis gegen den TSV Rothemühle einordnen sollten. Irgendwie war das 1:1 (1:1) des VfL in der Fußball-Kreisliga weder Fisch noch Fleisch.

„Wir wussten, dass wir die Mannschaft der Rückrunde zu Gast hatten“, hielt Alms den Ball vor der Partie eigentlich flach. Doch wie seine Mannen dann in der Anfangsphase auf dem Feld auftraten, das war schon bärenstark. Der verdiente Lohn war die Führung in der 13. Minute. Und es war ein ‚klassischer Sterz‘. Melvin Grabert setzte sich stark über rechts durch, passte den Ball zu Vitalij Sterz, der behauptete den Ball und nach einer schnellen Drehung zappelte das runde Leder zum 1:0 in den Maschen. Ummern hatte Chancen, die Führung auszubauen. Nach einer halben Stunde übernahm der TSV aber das Zepter. „Da kamen wir auch ganz schön ins Schwimmen“, musste Alms eingestehen. Der Ausgleich war auf einmal nur noch eine Frage der Zeit und in der 41. Minute war es schon so weit. Nach einem Lattentreffer war Jannis Ipse zur Stelle und staubte zum 1:1 ab. Der Halbzeitpfiff kam für die Hausherren nicht eine Minute zu früh.

In der zweiten Spielhälfte stabilisierten sich die Germanen dann wieder. In dem intensiven Spiel blieben die großen Torchancen nun aber aus. Bis zur 80. Minute. Maurice Kutz lief auf den TSV-Kasten zu. Der Torjubel lag schon auf den Lippen, doch dann lag Kutz auf dem Boden. „Da haben alle ein Foul gesehen, das war ein klarer Elfer“, sah Alms den Fußballgott und den Unparteiischen in dieser Szene gegen sich. Es blieb beim Unentschieden. „Da hätten wir den Big Point setzen können, das ist echt bitter“, war Alms zunächst enttäuscht. Er blickte aber auch in die nahe Zukunft: „Auf dieser Leistung können wir aufbauen. Die schweren Spiele liegen jetzt erst vor uns.“

Von Kai Schüttenberg

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