Fußball – Bezirkspokal, 3. Runde: Arg dezimierter VfL Wittingen erwartet heute FSV Schöningen

Mit Personalnot gegen die Übermacht

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Akrobatisch ging es in den Runden zuvor zu. Nun will der zweite Anzug des VfL Wittingen/Suderwittingen (rote Trikots) sich gegen den FSV Schöningen behaupten und im Heimspiel eine weitere Überraschung perfekt machen.

Wittingen. TSV Vordorf, FSV Adenbüttel Rethen und jetzt der FSV Schöningen? Im laufenden Bezirkspokalwettbewerb hat sich der VfL Wittingen/Suderwittingen bereits früh zum Schreck der Bezirksligisten gemausert.

Zwei höherklassigere Teams kegelten die Brauereistädter bereits aus dem Bezirkspokal. Am heutigen Mittwoch (19 Uhr) soll mit dem FSV Schöningen dann die dritte Mannschaft aus der Bezirksliga folgen.

Allerdings steht die Mannschaft von Trainer Naim Fetahu daheim vor einer wahren Herkulesaufgabe – gleich aus zweierlei Hinsicht.

Erstens: Die Wittinger hoffen darauf, dass sie überhaupt elf spielfähige Akteure ins Rennen schicken. Denn die Personaldecke ist derzeit sehr eng geschnürt. Roni Agirman ist noch verletzt, die Einsätze von Jannes Grebe, Christian Fricke und Eugen Michel stehen noch in der Schwebe. Zudem werden Christian Brauner, Nick Schnöckel sowie Marcel Liedtke aus privaten Gründen definitiv nicht auflaufen können. „Ich weiß nicht, wo ich noch die Männer hernehmen soll. Das Spiel kommt wirklich nicht zur rechten Zeit“, hadert der VfL-Vortänzer Fetahu. „Das ist echt extrem bitter, weil wir in den Runden zuvor zwei ansehnliche Spiele gezeigt haben. Ärgerlich vor allem, weil wir es Freitag erst erfahren haben, dass wir jetzt wieder ran müssen.“

Zweitens: Der Gegner präsentiert sich derzeit in Höchstform. In der Meisterschaft hat der FSV Schöningen noch kein Spiel verloren, steht mit drei Siegen aus drei Spielen auf dem vierten Platz. Zudem schaltete das Team von Trainer Nils-Oliver Osteroth in Runde zwei den Landesligisten SSV Vorsfelde aus. Und der Verein will wieder dorthin, wo er im letzten Jahr war: ins Finale. Damals verlor Schöningen mit 0:4 gegen den SSV Kästorf.

Ergo nicht die besten Vorzeichen für die Wittinger, um erneut einen Bezirksligisten rauszuwerfen. Doch abschenken will Fetahu die Partie bestimmt nicht: „Natürlich wird es schwierig, schließlich müssen wir realistisch bleiben. Aber wir gehen immer auf den Platz, um ein Spiel zu gewinnen. So auch diesmal.“

Von Jannis Klimburg

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