Handball – Landesliga: Wittingen/Stöcken erkämpft sich 26:26 in Uelzen

Paulsen sichert das Remis für SG VfL

Lautstarke Unterstützung gab es von den mitgereisten Fans aus Wittingen.
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Lautstarke Unterstützung gab es von den mitgereisten Fans aus Wittingen.

Uelzen – Emotionen pur, lautstarke Anfeuerungsrufe von den Tribünen und am Ende trotzdem kein Sieger. Das Nachbarschaftsduell der Handball-Landesliga zwischen dem TV Uelzen und der SG VfL Wittingen/Stöcken endete unentschieden.

Nach 60 nervenaufreibenden Minuten hieß es 26:26 (14:12).

Kleiner Plausch: SG VfL-Coach Christian Gades (links) und TVU-Trainer Detlef Wehrmann. 

Angefeuert von vielen mitgereisten Fans kam die SG VfL schlecht ins Spiel, erzielte den ersten eigenen Treffer erst nach acht Minuten und lag schon nach 14 Zeigerumdrehungen 2:7 zurück. Erst zur 21. Minute kam die Gäste-Sieben auf ein Tor heran (7:8). „Wir haben uns super herangekämpft“, lobte SG VfL-Coach Christian Gades seine Mannschaft. Als es in der zweiten Hälfte die erste Führung gab, habe der Trainer gedacht, dass es aus seiner Sicht in die richtige Richtung gehen könnte. Aber: „Wir haben individuelle Fehler in der Abwehr gemacht.“ Auch dadurch blieben die Hausherren am Leben. Beide Teams tauschten die Führungen hin und her. „Es war ein Auf und Ab“, bilanzierte Gades.

Enges Duell: Der TV Uelzen (rechts Marius Eder) hat Peter Schultze (links) und Co. einiges abverlangt.

Zwei Minuten vor dem Ende führte der TVU mit zwei Treffern, die nächste SG VfL-Pleite stand bevor. Doch die Brauereistädter kämpften sich zurück, holten das Remis – auch weil Torwart Maverick Paulsen zur Stelle war. In der allerletzten Szene des Spiels rettete er mit einem gehaltenen Ball das Ergebnis. „Er hat gute Paraden gezeigt und uns somit das Unentschieden festgehalten“, lobte Gades den Keeper.

Frustriert war der Coach über die letzten anderthalb Minuten, in denen Uelzen komplett im Ballbesitz war. „Es wurde nicht einmal die Andeutung der Schiris auf Zeitspiel gemacht. Sie spielten hin und her. Wir hätten wohl noch eine Chance gehabt. Für mich unerklärlich“, stichelte Gades in Richtung der Unparteiischen. Sein Gegenüber, der Ex-Wittinger Detlef Wehrmann, betonte: „Man kann sich darüber aufregen. Es bringt halt nichts.“

VON ROUVEN PETER

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